Advanced Embedded Solutions Sasco Holz will enormes Wachstumspotenzial bei Embedded-Lösungen nutzen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Sasco Holz will seine Aktivitäten in Sachen Embedded ausbauen und hat als Teil einer gesamteuropäischen Division von Arrow den neuen Geschäftsbereich Advanced Embedded Solutions gegründet. Mehr über die Embedded-Aktivitäten des Solution Distributors der Arrow-Gruppe erfahren wir von Wolfram vom Heu, der als Marketing Direktor den neuen Geschäftsbereich in Zentraleuropa verantwortet.

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Warum hat Sasco Holz das Kompetenz-Zentrum Advanced Embedded Solutions gegründet?

Derzeit werden viele Distributoren im Umfeld der Embedded-Lösungen aktiv. Wir haben das Potenzial dieses Marktes früh erkannt und bereits 2005 eine Subsystems-Abteilung gegründet, die kontinuierlich ausgebaut wurde. So haben wir schon drei Jahre Erfahrung mit Systemlösungen gesammelt. Advanced Embedded Solutions ist in Europa für Arrow ein strategisches Thema. Wir blicken auf ein enormes Wachstumspotenzial und möchten hier mit unseren Kunden gemeinsam stark wachsen. Daher sorgen wir in Europa insgesamt für einheitliche Strukturen, von denen unsere Kunden profitieren. Die europäische Line-Card wird dabei zunehmend harmonisiert. Unsere Applikations-Ingenieure gehen nicht nur bei den Produkten selbst in die technische Tiefe. Wir offerieren zusätzliche Services wie Konfigurationsdienste und Schulungen, da Embedded-Lösungen mehr erfordern als nur den Verkauf von Komponenten.

Welche Hersteller führen Sie in Ihrem Embedded-Portfolio und wie kommt diese Line-Card zu Stande?

Das Kompetenz-Zentrum Advanced Embedded Solutions unterteilen wir in die Segmente Displays, Stromversorgung, Wireless-Technologien und Technische Silikone. Bei den Displays finden sich die Anbieter Crystal Clear Technology, Hitachi, NEC und Sharp auf unserer Line-Card. Hinzu kommen spezifische Komponenten wie Touchscreens von Touch International, Inverter von TDK Electronics sowie Grafik-Controller von Kontron. Bei Displays ist seit Kurzem unsere FPGA-basierte Referenz-Plattform für die Ansteuerung von Display-Anwendungen verfügbar, die sich programmierbare Logik zu Nutze macht und Entwicklern viel Zeit spart. Das Angebot bei Stromversorgungen umfasst Produkte von Astrodyne, Emerson Network Power, Lineage Power, Power-One und Recom. Zu den Produkten zählen u.a. DC/DC- und AC/DC-Wandler oder Point-of-Load-Produkte. Im Umfeld der Drahtlos-Technologien wie UMTS, WLAN, ZigBee und Bluetooth bieten wir Produkte von Amber Wireless, Ezurio, Telegesis, Telit und Tyco Electronics. Dazu kommen die technischen Silikone von Dow Corning, etwa Verkapselungen oder Gels. Selbstverständlich dürfen auch Accessoires wie Antennen und Kabel nicht fehlen, die wir in der Arrow-Gruppe über die gesamteuropäische Organisation beziehen, die uns noch einmal über 20 Hersteller zur Verfügung stellt.

Welche Aktivitäten planen Sie konkret zum Thema Embedded? Wo geht der Markt hin?

Der Markt entwickelt sich momentan sehr stark in Richtung Embedded-Lösungen. Etwa die Hälfte aller Unternehmen auf unserer Line-Card betreffen Embedded Solutions. Ein wichtiger Schritt ist für uns die Ergänzung unseres Angebots um Embedded und Controller Boards sowie Software und Betriebssysteme. Erste Kundenprojekte laufen hier bereits. Innerhalb der Advanced Embeded Soultions werden wir den Fokus in diesen beiden Segmenten verstärken, um auf Systemebene alle Anforderungen zu erfüllen. Im Markt spielen sich derzeit einige Veränderungen bei unseren Kunden ab. Vor allem kleinere Unternehmen wollen weniger in eigene Entwicklungen investieren und möchten ihre Produktentwicklungszyklen durch den Einsatz von Gesamtlösungen verkürzen. Genau hier setzen wir an. Dementsprechend erhalten Kunden von uns völlig neue Support-Dienstleistungen, die es in dieser Form bisher noch nicht gab. Embedded-Lösungen bilden die Grundlage für die Trends, die sich derzeit immer stärker herausbilden: Neben steigendem Informationsaustausch sind dies in erster Linie zunehmende Mobilität und Vernetzung. Die Systeme, die hierfür benötigt werden, werden ebenso immer komplexer. Diese Entwicklung erfordert die Auswahl der richtigen Komponenten und eine umfassende technische Beratung.

Wie sieht die Struktur des Embedded-Teams bei Ihnen aus?

Im Mittelpunkt unseres Teams stehen ganz klar unsere Applikationsingenieure, die unsere Kunden hinsichtlich der Gesamtlösungen auf Systemebene beraten. Diese verfügen über tief gehendes Wissen und sind entsprechend geschult. Koordiniert wird dieser Support durch Business Development Manager. Der Kunde hat zunächst Kontakt mit seinem Account Manager, also technischen Vertriebsmitarbeitern, über die er auf weitere technische Ressourcen und zusätzliche Services zugreifen kann. Auf der Seite des klassischen Produktmarketings kümmert sich eine dedizierte Advanced-Embedded-Solutions-Marketingabteilung um die Kooperation mit den Herstellern. Diese Struktur rund um den Applikationsingenieur unterstreicht die deutliche Ausrichtung auf gesamte Systemlösungen. Wichtig ist für uns in diesem Zusammenhang, dass wir Technologietrends frühzeitig erkennen und Zugriff auf die neusten und innovativsten Produkte haben.

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