Elektronischer Motorstarter Schnelleres Verdrahten senkt den Aufwand im Schaltschrank
Den multifunktionalen elektronischen Motorstarter EMS gibt es für Motoren im Leistungsbereich von 0,06 bis 3 kW - jetzt mit integrierter Ansteuerung per Kommunikations- und Verbindungstechnik SmartWire-DT. Damit lässt sich das Anbinden des Motorstarters an die Automatisierungslösungen vereinfachen.
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Den multifunktionalen elektronischen Motorstarter EMS bietet Eaton für Motoren im Leistungsbereich von 0,06 bis 3 kW jetzt mit integrierter Ansteuerung über die innovative Kommunikations- und Verbindungstechnik SmartWire-DT an. Eine Technik, mit der man Motorstarter an die Automatisierungsumgebung einfacher, schneller, fehlerfreier und damit kosteneffektiver anschließen kann als mit anderen Methoden. Dabei bietet der EMS dem Anwender die wichtigen Funktionen einer Wendeschützschaltung in einem Gerät – und dies auf einer Baubreite von 30 mm: Motor-Direktstart, Motor-Wendestart, Motorschutz nach IEC 60947-4-1 sowie das sicherheitsgerichtete Stillsetzen des Antriebes nach Kategorie 3 (EN 13849-1).
Ersetzt traditionelle Leitungen
Man kann einfacher verdrahten, weil diese Leitungen sowohl bisherige Steuerleitungen ersetzen, die traditionell den Motorstarter über die I/O-Ebene mit der SPS verbinden, als auch die Versorgungsleitungen zu den Geräten. Auch die I/O-Ebene selbst erübrigt sich, denn die Motorstarter können über SmartWire-DT direkt mit den Steuerungen dieses Herstellers kommunizieren. Anwender sind somit in der Lage, die Anzahl der Komponenten im System sowie den Installationsaufwand zu optimieren. Und: Das einfache Anbinden der Teilnehmer an das SmartWire-DT-System senkt die Fehlerquote beim Verdrahten.
Der elektronische Motorstarter übernimmt einige Antriebsfunktionen (Not-Halt-Schütz, Motorschutz, Rechts- und Links-Schütz) und: eingebaut sind zudem die internen Last- und Verriegelungsschaltungen auf kleinstem Bauraum. All das spart Platz im Schaltschrank sowie Zeit und Aufwand bei der Installation und Inbetriebnahme.
Schonend schalten
Zum Ansteuern setzt man beim EMS auf Hybridschalttechnik, und zwar auf eine mikroprozessorgesteuerte Kombination aus verschleißfreier Halbleitertechnologie und einem robusten Relaiskontakt. Das erlaubt so ein schonendes Schalten. So sollen die Geräte 10mal länger halten als rein mechanische Komponenten. Mit 30 Mio. Schaltspielen erreichen sie eine wesentlich höhere Kontaktlebensdauer als konventionelle Schaltgeräte.
Alle Varianten des EMS haben einen elektronischen Weitbereichsüberlastschutz mit integrierter Phasenausfallerkennung nach IEC60947. Dadurch deckt das Schaltgerät mit nur zwei Ausführungen Strombereiche von 0,18 bis 6,5 A (AC-53a) bzw. 9 A (AC-51) ab und vereinfacht so die Produktauswahl und Ersatzteilhaltung. Den Überlastschutz gibt es in den zwei unterschiedlichen Auslösekennlinien Class10 und Class10A. Der Motorstrom ist direkt am Gerät einstellbar. Mit Sicherungselementen erreicht der elektronische Motorstarter eine Kurzschlussverträglichkeit bis 50 kA mit Zuordnungsart 1.
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