Antriebstechnik Fünf neue Lösungen bringen Bewegung in die Automatisierung
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Die aktuellen Neuheiten in der Antriebstechnik: Eine Cloud-Technologie senkt den Energieverbrauch um 20 %, ein Online-Tool integriert Encoder einfacher in Schrittmotoren und ein Motorstarter optimiert die Schaltschrankverdrahtung. Zudem ermöglicht ein Subsea-Aktuator präzise Durchflussregelung in der Tiefsee.
Industriebetriebe stehen unter zunehmendem Druck, ihre Energieeffizienz zu steigern und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Besonders viel Energie verbraucht in der Industrie der Antriebsstrang, bestehend aus Frequenzumrichtern, Motoren, Pumpen, und anderen Komponenten. Drivetrain Analyzer Cloud, eine Lösung aus dem Siemens Xcelerator Portfolio, soll Unternehmen nun durch energiebasierte Wartung dabei unterstützen, den Energieverbrauch ihrer Antriebssysteme signifikant zu senken.
Das Connection Module IOT erfasst dabei umfangreiche Daten am Antriebsstrang und überträgt diese an Drivetrain Analyzer Cloud. Dort werden kontinuierlich relevante Betriebsdaten wie die Last, die elektrische Leistungsaufnahme und der Energieverbrauch der Antriebe berechnet und dargestellt. Damit unterstützt Drivetrain Analyzer Cloud auch gezielt dabei, Energie einzusparen, denn mithilfe fortschrittlicher, KI-basierter Analysealgorithmen werden Abweichungen vom optimalen Betriebspunkt präzise erkannt, Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Kosten überwacht und Optimierungsvorschläge generiert. Für diese wird sogar der RoI (Return on Invest, deutsch: Investitionsrendite) berechnet, um künftige Investitionen möglichst präzise und datenbasiert allokieren zu können. So können Anwender gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergreifen, wie zum Beispiel Anpassungen der Motorsteuerung, der Wartungsintervalle oder der Lastverteilung. Außerdem erkennt Drivetrain Analyzer Cloud frühzeitig, wenn ein Motor ineffizient in Betrieb ist und empfiehlt automatisch eine effizientere Alternative. Der Einsatz von Drivetrain Analyzer Cloud kann den Energieverbrauch von Antriebssystemen um 10 bis 20 Prozent reduzieren. Der cloudbasierte Ansatz ermöglicht es zudem, Erkenntnisse standortübergreifend zu nutzen und die Effizienz der gesamten Produktionsinfrastruktur zu optimieren.
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