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Fernzugriff als Basistechnologie für neue Geschäftsmodelle
Ist der sichere Fernzugriff für Wartung und Inbetriebnahme einer entfernten Anlage erst einmal hergestellt, können sowohl der Anlagenbetreiber als auch der Hersteller der Maschine über dieselbe Verbindung auch weitere Anwendungen realisieren (Remote Services) und so echten Mehrwert schaffen. Michael Volz: „Remote Services sind Basis für intelligentere und flexiblere Fabriken und ermöglichen neue digitale Geschäftsmodelle mit Fokus auf einer Lebenszyklus- und Serviceoptimierung. Unternehmen können unter den Rahmenbedingungen von Industrie 4.0 ihre Produkte auf ganz neue Weise anbieten oder zusätzlichen Kundennutzen durch Mehrwertservices über den Produktlebenszyklus hinweg erzeugen.
Die Wertschöpfungspotenziale lassen sich anhand einer Pyramide anschaulich darstellen.

Verbinden und Zugreifen
Hier liegt der Fokus auf der physikalischen Verbindung über das Internet mit der entfernten Maschine und ihrer Steuerung vor Ort. Über diese Verbindung erfolgt der Fernzugriff auf Maschinen und Feldequipment. Per Fernzugriff können Außendiensttechniker bei der Inbetriebnahme unterstützt werden. Auch Fehlersuche, Fehlerbehebung oder SPS-Programmierung sind typische Aufgaben, die per Fernzugriff gelöst werden können. Vorausschauende Wartung beginnt auf dieser Ebene und geht fließend in die nächste Stufe „Überwachen“ über.
Überwachen
Durch das Monitoring und die Alarmierung lassen sich Maschinen- und Anlagendaten online visualisieren und Fehlermeldungen automatisch absetzen. Das hilft einerseits bei der Fehlerbehebung, andererseits erhält der Anwender durch die zusammenfassende Darstellung der Maschinendaten Informationen über den Maschinenstatus und die wichtigsten Kennzahlen: Bewegt sich der Verschleiß im typischen Rahmen? Wie viele (unkritische) Störmeldungen sind aufgelaufen? Auf Basis dieser Informationen können fundierte Entscheidungen für die vorausschauende Wartung getroffen werden.
Sammeln
Bei der vierten Stufe geht es um das Sammeln von Maschinen- oder Anlagendaten. Hier ist das Stichwort „Big Data“ einzuordnen. Auf dieser Stufe empfiehlt HMS den eWon-Router Flexy, der Daten vorverarbeitet und dem Anwender dadurch das Auswerten der aufbereiteten Daten erleichtert.
Integrieren
Bei der fünften Stufe geht es um die Integration der eWon-Lösung in ERP-Systeme und Software auf Unternehmensebene. Die Stufen eins bis vier konzentrieren sich auf den Verbindungsaufbau, die Darstellung von Live-Ansichten und Echtzeitdaten. Das allein reicht jedoch nicht aus. Für eine vollständige Industrie 4.0-Anwendung gehört die Integration der eWon-Lösung in andere Umgebungen unbedingt dazu. (Beispielsweise machen APIs die Integration via Java oder im Jason Format sehr einfach.)
Ticket für neue Geschäftsmodelle
Mit eWon bietet Hersteller HMS mit seinem Vertriebspartner Wachendorff Prozesstechnik eine Komplettlösung für den industriellen Fernzugriff auf Maschinen und Anlagen im Feld, die dem Anwender die notwendige Basistechnologie für die Implementierung neuer, digitaler Geschäftsmodelle nach den Prinzipien von Industrie 4.0 und IIoT (Industrial Internet of Things) bereitstellt. Das System ist weltweit verbreitet und hat sich in der täglichen Praxis bewährt. Mittlerweile sind über 110.000 eWon-Router in 156 Ländern mit Talk2M verbunden und haben insgesamt über acht Millionen VPN-Verbindungen hergestellt.
[Link zu den Live Daten: http://talk2m-live.ewon.biz/]
„Auch wenn das eWon-System heute vornehmlich für Fernwartungszwecke im Fehlerfall genutzt wird, haben Anwender damit schon das Ticket in die Zukunft für den Einstieg in neue servicebasierte Geschäftsmodelle gelöst und sind für zukünftige Innovationen bestens vorbereitet“ ist sich Michael Volz sicher.
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