Machine Learning Forscher präsentieren Federated AI-Use Cases

Quelle: Smart Factory KL 1 min Lesedauer

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Um KI zu trainieren, werden Daten benötigt. Doch das Herausgeben von Daten stößt bei Unternehmen auf Skepsis. Forscher haben nun eine Methode erprobt, die Bedenken ausräumen soll.

In der Produktion der Zukunft sind Datenräume eine Schlüsseltechnologie und der sichere Austausch von Daten zwingende Voraussetzung für Erfolg.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
In der Produktion der Zukunft sind Datenräume eine Schlüsseltechnologie und der sichere Austausch von Daten zwingende Voraussetzung für Erfolg.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Das Forschungs- und Industrienetzwerk Smart Factory KL hat eine neue Methode vorgestellt, mit der Unternehmen ohne Risiko ihre Daten teilen können. Laut einer Mitteilung kann die sogenannte Federated AI ein KI-Training ermöglichen, ohne dass relevante Informationen preisgegeben werden müssen.

Mithilfe von Federated AI werden Daten lokal in Edge-Clouds analysiert und ausgewertet. Die neuen Erkenntnisse werden als mathematische Updates an einen zentralen Server gesendet, dort aggregiert und in das Gesamt-Modell integriert, heißt es weiter. Beteiligte Unternehmen können dann darauf zugreifen. Die Technologie-Initiative testete bereits zwei Use-Cases.

Zuerst kamen USB-Sticks in unterschiedlichen Farben und Formen zum Einsatz. Ziel war es, dass ein erkannter Fehler zukünftig auch irgendwo anders erkannt werden kann, ohne ihn auf ein bestimmtes Produkt zurückführen zu können. Als Beispiel nennen die Forscher einen Rostfleck auf dem Metallstecker, der mathematisch in den Fehlerpool eingespeist wird. Dadurch sei nicht ersichtlich, dass der Fehler ein Rostfleck ist oder bei einem USB-Stick oder einer bestimmten Firma erkannt wurde.

Ein weiteres Beispiel ist die Herstellung eines Modell-LKWs, dessen Bauteile bundesweit verteilt produziert werden. Die Zulieferer trainieren lokal ihre KI-Anwendungen mit Fehlern wie Kratzer, Flecken, unschöne Kanten oder falsche Farben. Ihre Erkenntnisse helfen dabei dem zentralen Algorithmus, auf den alle Partner Zugriff haben. Die Forscher wollen diesen Federated AI-Use Case erstmals auf der Hannover Messe 2024 präsentieren.

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