Jokab Safety und Bosch Packaging Technology Sicherheits-Komplettlösung optimiert Paketieranlage

Autor / Redakteur: Wolfgang Engelhart / Ines Stotz

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz im schwäbischen Waiblingen setzt für den Prozess- und Personenschutz an seinen Paketieranlagen Komplettlösungen von Jokab Safety ein und erreicht dabei durchgängig die höchste Sicherheitskategorie PL e gemäß der Norm EN ISO 13849-1.

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An den Hochleistungs-Vakuum-Paketieranlagen der Baureihe PKD für gemahlenen Kaffee sorgen Sicherheits-SPSen Pluto B20 und B16 für die Sicherheit von Mensch und Maschine. Die Kommunikation mit der Maschinensteuerung übernimmt ein CAN-Profibus-Gateway von Jokab Safety. Berührungslose Türüberwachungssensoren Eden mit elektromagnetischer Zuhaltung Magne, Zustimmungstaster JSHD4 sowie extraschlanke Sicherheitsrelais BT50 und BT51 sorgen beim Beschicken, Warten und Reinigen für höchste Sicherheit.

Kontinuierliche Hochleistung bei einfacher Bedienung

Die Vakuum-Paketieranlagen PKD 3121 und PKD 3122 BV sind mit bis zu 130 Kaffeepackungen pro Minute konkurrenzlos effizient. Sie zeichnen sich durch Übersichtlichkeit aller Arbeitsstationen sowie sichere, präzise Funktionsabläufe aus. Die Bedienung erfolgt über ein schwenkbar an der Maschine montiertes Bedien- und Anzeigeterminal.

Vorteile der kompletten Sicherheitslösung

Trotz der hohen Anlagenkomplexität erwies sich die Projektierung der Sicherheitseinrichtungen dank der kompetenten Betreuung durch die deutsche Niederlassung des schwedischen Komplettanbieters für Maschinensicherheit Jokab Safety als besonders einfach und zeitsparend.

Das Herzstück der dezentral aufgebauten Komplettlösung aus einer Hand bilden bis zu sieben Sicherheits-SPSen Pluto B20 und B16. Der dezentrale Aufbau verringert den Verdrahtungsaufwand erheblich. Da die Leitungslängen zum Schaltschrank bis zu 50 m betragen, spart man Material und Zeit.

Ein weiterer Vorteil ist die leichte Skalierbarkeit der Sicherheitstechnik, was diese auch für kleinere und kompakte Anlagen interessant macht. Somit kann diese Technologie das gesamte Maschinenspektrum abdecken.

Durch die vorkonfektionierten Fertigleitungen und den dezentralen Aufbau der Sicherheitstechnik hat sich die Dauer von Anlagenmodernisierungen und die damit verbundene Stillstandszeit spürbar verringert. Dabei schließen die konfektionierten Fertigleitungen an den Sicherheitskomponenten Verdrahtungsfehler nahezu völlig aus.

Die berührungslosen Türüberwachungssensoren Eden und die Elektromagneten Magne für die Zuhaltung sind auch an bestehenden Anlagen problemlos montierbar.

Gerade bei Anlagenmodernisierungen kommen die hohe Flexibilität und die kurze Inbetriebnahmezeit voll zum Tragen. Die Anbindung der Sicherheits-SPS Pluto an einen Industrie-PC mit installierter Pluto-Manager Software bietet die Möglichkeit der Diagnose und Inbetriebnahmeunterstützung über Teleservice.

Sicherheitsüberwachung am zweiteiligen Rührtrichter

Das berührungslose Sicherheitssensor-Paar Eden überwacht sämtliche Rührbirnen der Schneckendosierer Foto Bosch (Archiv: Vogel Business Media)

Für diese Aufgabe eignet sich ein berührungsloses Türsensor-Paar Eden geradezu optimal. An jedem Rührtrichter und jeder Schutztür ist ein berührungsloses Sensorpaar Eden angebracht. Es besteht aus dem aktiven, elektrisch verdrahteten Teil Adam und dem als Betätiger wirkenden Teil Eva. Der Sensor ist nur bei geschlossener Tür aktiviert, wenn Adam und Eva sich gegenüberstehen. Dabei gewährleistet die große Toleranz für Abstand und Versatz zwischen Adam und Eva eine völlig unproblematische Montage. Der Sensor hat einen Schaltabstand von null bis 15 mm und arbeitet wartungs- und verschleißfrei.

Dank des einzigartigen dynamischen Ein- und Ausgangssignals lassen sich bis zu 30 berührungslose Sensoren mit einem Sicherheitsmodul Vital oder bis zu 150 Sensoren mit einer Sicherheits-SPS Pluto einkanalig überwachen. Ein Informationssignal gibt Aufschluss über den Zustand jeder einzelnen Tür.

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