Digitalisierung des Antriebsstrangs
Wie künstliche Intelligenz Antriebe optimiert

Von Ute Drescher 3 min Lesedauer

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Mit der Drivetrain Analyzer Cloud präsentiert Siemens eine cloudbasierte Lösung, die künstliche Intelligenz nutzt. Der Ansatz soll die Effizienz von Antriebssystemen um bis zu 20 % steigern und die CO2-Emissionen senken.

Die Integration von Antriebssystemen in bestehende industrielle IT- und OT-Landschaften ist über das innovative Plug-and-Play-Konzept der Drivetrain Analyzer Cloud einfach möglich.(Bild:  Siemens)
Die Integration von Antriebssystemen in bestehende industrielle IT- und OT-Landschaften ist über das innovative Plug-and-Play-Konzept der Drivetrain Analyzer Cloud einfach möglich.
(Bild: Siemens)

Industriebetriebe stehen unter zunehmendem Druck: Sie müssen ihre Energieeffizienz steigern und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck minimieren. Besonders viel Energie verbraucht der Antriebsstrang, bestehend aus Frequenzumrichtern, Motoren, Pumpen und anderen Komponenten. Mit der Drivetrain Analyzer Cloud, einer Lösung aus dem Xcelerator-Portfolio, will Siemens Unternehmen mit energiebasierter Wartung dabei unterstützen, den Energieverbrauch ihrer Antriebssysteme signifikant zu senken.

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Die Integration von Antriebssystemen in bestehende industrielle IT-und OT-Landschaften ist über das innovative Plug-and-Play-Konzept der Drivetrain Analyzer Cloud einfach möglich. „Mit Hilfe des Connection Module IOT ist die Installation in wenigen Minuten durchgeführt“, erklärt Jonas Harant, Head of Co-Creation & Sales Enablement, Digital Industries bei der Siemens AG. Diese Module messen Rohdaten und übertragen sie automatisch in die Cloud. Für Unternehmen mit mehreren Standorten bietet diese Lösung entscheidende strategische Vorteile: Sie erlaubt eine zentrale, standortübergreifende Datenanalyse, schafft transparente Vergleichsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Produktionsstandorten und harmonisiert Überwachungs- und Wartungsstrategien. Die cloudbasierte Architektur ermöglicht eine flexible Skalierung und via API-Schnittstellen eine Integration in bestehende Industriesysteme. „So können Unternehmen ihre Antriebssysteme effizienter und intelligenter steuern“, erklärt Harant.