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So lassen sich Schienennetzkabel besser vor Diebstahl schützen

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Feuerfeste Kabelmarkierung zur Diebstahlsicherung

In der Regel werden die Kabel nach Ablösung von den Schienen verbrannt, um die Isolierung zu entfernen. Danach werden sie weiterverkauft und gelangen so wieder in die Lieferkette. Bisher wurden auf diese Weise alle Identifizierungsangaben zerstört, sodass die Herkunft der Kabel nicht mehr nachvollzogen werden konnte.

Zur Lösung dieses Problems hat Nexans ein Kabel entwickelt, das ein in den Zentralleiter integriertes feuerfestes Kupferband enthält (Patentierung angemeldet). Dank dieser Markierung kann die Herkunft von gestohlenem Kupfer, das einem Schrotthändler angeboten wird, leichter nachverfolgt werden. Da das Band auf der gesamten Länge des Leiters angebracht wird, besteht praktisch keine Möglichkeit, es zu entfernen.

„Kupferdiebstahl betrifft alle Länder. Auf der ganzen Welt sind Sicherheit und Funktionstüchtigkeit der Schienennetze dadurch stark gefährdet. Deshalb entwickelt Nexans in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden Lösungen, um diese Herausforderung zu meistern“, erklärt Jean Fehlbaum, Leiter Marketing für das Marktsegment Infrastruktur- und Industrieprojekte bei Nexans. „Das Recycling stellt in der Lieferkette von Kupfer eine entscheidende Etappe dar, aber die Herkunft von recyceltem Kupfer lässt sich nur sehr schwer nachvollziehen. Wir sind davon überzeugt, dass die neuen Techniken ein enormes Potenzial bergen. Sie machen Schienennetzkabel weniger attraktiv für Diebe und bieten neue Möglichkeiten zur Identifizierung von gestohlenem Metall, bevor es wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen kann.“

Derzeit führen mehrere Schienennetzbetreiber in Europa Pilottests mit den gesicherten Nexans-Kabeln durch.

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