Mittelspannungsstationen für Solar-Kraftwerke Solartechnik setzt auf schlüsselfertige Betonstation mit bis zu 1,25 MW
Mit der neuen Solarpark-Station baut Schneider Electric sein Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter aus. Die neue Station stellt eine moderne Komplettlösung für den problemlosen Anschluss von Photovoltaik-Kraftwerken an das Mittelspannungsnetz dar, die optional auch gleich Daten zur Energiequalität liefert und über verschiedene Kommunikationswege verfügbar macht.
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Im Zusammenhang mit der Diskussion um Klimaveränderungen durch Treibhausgase stößt der Interessent auf verschiedene Ansätze zur Einsparung von CO2. Das Thema Energieeffizienz ist einer davon, vermeidet man doch durch jede beim Endverbraucher eingesparte Kilowattstunde bis zu drei Kilowattstunden an Primärenergie, die bei der Erzeugung nicht eingesetzt werden muss. Beim Thema Erneuerbare Energien sieht es noch günstiger aus – bei der Erzeugung der Energie wird entweder kein CO2 erzeugt, oder aber durch nachwachsende Rohstoffe der Atmosphäre wieder entzogen. Grund genug für Schneider Electric, sich mit dem Thema Erneuerbare Energien näher zu befassen: Seit Sommer 2008 gehört Xantrex Technologies zum Unternehmen und komplettiert das Angebot beispielsweise um Wechselrichter für Solarenergie.
Erfüllt die Technische Richtlinie: „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“
Auf der Basis der neuesten Generation von Xantrex-Zentralwechselrichtern bietet Schneider Electric nun als erste Komplettlösung für den Bereich Solar-Energie mit der schlüsselfertigen Betonstation PV Box 1.25 G eine Mittelspannungsstation für Solar-Kraftwerke als Komplettlösung an. Wichtig für den Anwender: Die neuen Stationen erfüllen bereits die Technische Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“, nach der zukünftig auch Mittelspannungsstationen für Solarkraftwerke einen Beitrag zur Stützung des Netzes leisten müssen. Dies bedeutet, dass sie sich im Fehlerfall nicht sofort vom Netz trennen dürfen, sondern beispielsweise bei netzseitigem Kurzschluss für mindestens 150 ms am Netz bleiben müssen.
Die Stationen erlauben den Anschluss von Photovoltaik-Modulen an das Mittelspannungsnetz. Sie ist mit zwei Wechselrichtern GT500E mit je 500 KW oder GT630E mit je 630 kW ausgerüstet. Weitere Highlights: Optional gibt es eine Überwachung der Spannungsqualität der Station mit einem Netzanalysator vom Typ ION 7650 von Schneider Electric. Neben der hochpräzisen Erfassung der erzeugten Wirkleistung lässt sich mit diesem Gerät die Qualität der in das Netz eingespeisten Energie überwachen und dokumentieren, also beispielsweise der Oberschwingungsanteil, Flicker und Transienten. Datenlogger-Funktion, integrierter Web-Server, Kommunikationsschnittstellen für den Transfer von Daten über serielle Leitungen, Modem oder Ethernet machen die „Qualitätssicherung“ der erzeugten Energie sehr einfach und komfortabel.
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