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Integrierte Kompaktantriebe

Synchronantriebe mit integrierter Regelelektronik und STO

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Synchronantriebe mit integrierter Regelelektronik und STO-Sicherheitsfunktion der Baureihe HFI von Engel Elektroantriebe sind aktuell vor allem für Automatisierer und Anlagenbauer aus der Lebensmittel-, Förder- und Mischtechnik interessant. Aufgrund ihrer Kompatibilität zu vielen Feldbus-Standards und praxisnahen Features gelten sie als eine Lösung für viele Ein- und Mehrachsen-Anwendungen.

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Die Baureihe HFI beinhaltet vier integrierte Synchronmotoren mit Leistungen bis 600 Watt und Nenndrehmomenten von bis zu 1,9 Nm mit Flanschmaßen von 47, 55, 65 und 75 mm.
Die Baureihe HFI beinhaltet vier integrierte Synchronmotoren mit Leistungen bis 600 Watt und Nenndrehmomenten von bis zu 1,9 Nm mit Flanschmaßen von 47, 55, 65 und 75 mm.
(Bild: Engel Elektroantriebe)

Die Baureihe HFI des Unternehmens beinhaltet integrierte Synchronantriebe mit Leistungen bis 600 Watt und Nenndrehmomenten von bis zu 1,9 Nm. Sie setzt sich zusammen aus vier Modellen in den Größen HFI22, HFI26, HFI32 und HFI37 – mit Flanschmaßen von 47, 55, 65 und 75 mm. Alle vier Antriebe werden zudem in zwei Systemlängen zwischen 30 und 90 mm angeboten. Über diese Basisparameter hinaus sind vor allem die Kompatibilität zu den wichtigsten industriellen Feldbus-Standards erwähnenswert sowie die in die Antriebe integrierte Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO).

Offen für CANopen-, EtherCAT-, Profinet- oder EtherNet/IP

Die HFI-Antriebe eignen sich in der Praxis als Servotechnik-Lösung sowohl für die Konstruktion dezentraler Stand-alone-Anwendungen als auch für die Realisierung komplexer Mehrachsen-Systeme. Dass sich die Synchronantriebe dabei in CANopen-, EtherCAT-, Profinet- oder EtherNet/IP-Umgebungen einbinden lassen, bietet dem Anwender steuerungstechnische Flexibilität. Für die Gestaltung von Kinematiken von hoher Dynamik – beispielsweise für schnell taktende Handhabungs- und Fördersysteme – soll sich zudem die serienmäßig integrierte STO-Funktion als Vorteil erweisen.

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Das elektronische Security-Feature nach PL [e] Kat 3 und SIL-3 überzeugt laut Engel mit sehr kurzen Reaktionszeiten. Dabei kann auf den Einsatz konventioneller, elektromechanischer Schaltgeräte verzichtet werden.

Antriebe um Bremsen und Getriebe ergänzbar

Ausgelegt für den Betrieb an 24 V und 48 V werden die kompakten HFI-Antriebe – je nach Bedarf und Wunsch des Kunden – mit passenden Haltebremsen und Planetengetrieben ergänzt. Das Portfolio des Spezialisten für bürstenlose Drehstrom-Synchronmotoren schließt auch die Realisierung von Sonderwünschen mit ein, so dass die Kunden in der Regel einbaufertige Komplettlösungen erhalten.

Die HFI-Antriebe setzen in punkto Leistung und Drehmoment auf die bewährte HBI-Serie (Nenndrehmomente bis 1,55 Nm) auf. Damit erweitert sich das aktuelle Gesamtprogramm des Herstellers um eine weitere Baureihe mit universell und dezentral einsetzbaren Antrieben mit integrierter Regelelektronik.

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