Sicherheit & Risikokultur

Teil 2: So lassen sich Corporate Governance, Risk & Compliance professionell managen

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Technologiemanagement: die Auswahl der GRC-Software

Es gibt zahlreiche Lösungsanbieter, die auf der funktionalen Ebene miteinander konkurrieren. Zurzeit geht der Trend stark in Richtung integrierte Compliance-Frameworks: Diese Tools bieten bereits vordefinierten Standard-Content, der die Anforderungen diverser Rahmenwerke und Regularien wie der ISO 27001 oder der EU-Datenschutzgrundverordnung berücksichtigt und sich relativ einfach mit den individuellen Kontrollstrukturen des jeweiligen Unternehmens verknüpfen lässt.

Neue Gesetze etwa, lassen sich einfach in das bestehende Compliance Framework integrieren, was dazu beiträgt, den Pflegeaufwand des Compliance-Systems überschaubar zu halten.

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen will, wirft am besten einen Blick in die Produktübersichten von Analysten wie Forrester und Gartner. Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens sollten Unternehmen ihre funktionalen und technischen Anforderungen an die Managementsoftware-Lösung definieren. Dabei kommt es darauf an, dass die Technologie nicht nur in der Lage ist, die aktuelle Situation abzubilden, sondern auch „mitzuwachsen“, um auch künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus liefern die Analysten wertvolle Informationen über die Stärken und Schwächen der hinter der Software-Lösung stehenden Anbieter und deren Strategien, um den Kunden langfristig und mit ausreichender „Manpower“ mit notwendigen Services rund um die gewählte GRC-Lösung lokal zu betreuen. Genau anschauen sollte man sich, ob es ein funktionierendes Partnernetzwerk oder eine regionale Präsenz gibt, die über das Vorhandensein eines Vertriebsansprechpartners hinausgeht.

Denn ein Tool ohne Experten, die die Anwendung fachmännisch und zweckmäßig einrichten können, ist nahezu wertlos. Experten müssen nicht nur „theoretisch“ verfügbar sein, sondern praktisch für den Kunden greifbar sein.

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