Verbindungstechnik

Viel Erfahrungswissen in einem einzigen Tool

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Ein kleiner Helfer also für die Planung im Engineering-Prozess?

Eher ein richtig großer Helfer, der tatsächlich sogar eine Zeitersparnis von bis zu 75 Prozent im Engineering-Prozess ermöglicht und viele typische Fehler vermeiden hilft.

75 Prozent Zeitersparnis mit dem Weidmüller Configurator? Wie das?

Bislang musste jemand im Team den Produktkatalog wälzen, Komponenten raussuchen, Spezifikationen nachschlagen, prüfen, ob das Zubehör kompatibel ist, Produktnummern vergleichen … Der Weidmüller Configurator hilft hier enorm.

Ich erkenne mit der Software-Lösung beispielsweise sofort, ob die Komponenten, die ich zusammengestellt habe, auch wirklich kompatibel sind. Und immer mit den richtigen Produkten an der richtigen Stelle im Engineering zu arbeiten – das bringt Präzision und hohe Effizienz in die Planung. Aber nicht nur dort. Das Tool unterstützt den gesamten Prozess, auch Dokumentation und Produktion, etwa mit Herstellerunterlagen, Unterstützung von Beschriftungslösungen, Austauschinformationen für die automatische Tragschienenbestückung und der Möglichkeit, die zusammengestellten Produkte direkt bei Weidmüller anzufragen.

Wie sieht das ganz praktisch aus?

Ganz einfach: Ich kann entweder den Configurator starten und werde zu einer Lösung geführt. Wenn ich also zum Beispiel eine Steuerstromverteilung gestalten will, kann ich einfach die Anzahl der Plus-/Minus-Potenziale angeben, die zu verteilen sind, den Querschnitt und ein Markierungsschema wählen – und bekomme dann automatisch den Lösungsvorschlag mit allen Komponenten und Zubehör anzeigen.

Oder ich komme aus einem ECAD-System und kann die Produkte mit einer elektrischen Funktion an den Configurator übergeben, dort Zubehör hinzufügen, die Herstellunterlagen zusammenstellen und auch den Aufbau logisch prüfen lassen, ob alles korrekt ist. Die Stückliste geht zurück ans ECAD-System, und damit kann ich weiterarbeiten.

Das klingt nach mehr Aufwand, als einfach nur den Produktkatalog zu digitalisieren…

Rund drei Jahre Entwicklungsarbeit stecken im neuen Weidmüller Configurator. Wir waren ein Team aus Elektrotechnikern, Informatikern und Datenexperten und haben uns Know-how für Usability und Software-Entwicklung mit an Bord geholt, etwa durch die Firma Zuken als Kooperationspartner.

Die Grundidee war, den gesamten Prozess des Schaltschrankbaus beim Kunden mit Produkt-Infos und -Daten zu unterstützen und deshalb den Fokus auf die Gesamtfunktionalität zu legen, also auf einen durchgängigen Engineering-Prozess, der sich in der Bedienung wiederfindet. Ein sehr komplexes Themenfeld insgesamt. Und gleichzeitig wollten wir die Benutzung einfach halten, kein Wissen von Weidmüller Produkten voraussetzen, alles ist in 3D zusammenstellbar, so wie es dann auch in real aussieht.

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