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Das FDT/DTM-Konzept zur Geräteintegration

Vom Konsortialstandard zur internationalen IEC-Norm

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Die Internationalisierung des Standards

Anwender wollen für die Beschaffung von möglichst allen Feldgerätetypen größtmögliche Wahlfreiheit bezüglich des Herstellers und oft auch der Kommunikationsschnittstelle. Dafür verantwortlich zeichnet nun das Konsortium, in dem Falle die FDT Group. Als oberstes Ziel bei der Gründung des Vereins wurde von den Partnern beschlossen die internationale Normung festzuschreiben. Nur die internationale Akzeptanz einer Spezifikation von so viel Herstellern und anderen Konsortien wie möglich sichert die Wahlfreiheit letztlich dem Endanwender zu. Der Weg in die internationale Normung, in unserem Fall die Normung bei der International-Electrical-Commission (IEC), ist sehr formal beschrieben und erscheint auf den ersten Blick recht geradlinig. Allerdings treffen die Spezifikationen an dieser Stelle meist auf die größten Interessenskonflikte. Verschiedene nationale Verordnungen und Gesetze, aber auch Interessen anderer Hersteller, oft Monopolisten, sind die „Steine“ die auf dem Weg durch die internationale Normung liegen und weggeräumt werden müssen. Außerdem gibt es oft auch konkurrierende Lösungen, die verteidigt werden, um deren Unterstützer Marktanteile zu sichern. Als Verfahren mit hoher politischer Brisanz muss sich eine internationale Norm in — von der IEC vorgegebenen drei Jahren — durchkämpfen.

Die Norm für FDT, IEC 62453, hat es geschafft in dieser Regelzeit alle Hürden zu nehmen und ist seit Juli 2009 verabschiedet.

Klaus-Peter Lindner, Vice President Associations and Standardization, FDT Group

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