Schaltschrankklima

Wärmestress ade: Intelligente Luftführung spart bis 23 Prozent Energie

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Permanente Luftzirkulation zwischen warm und kalt

Anders als beim konventionellen Schaltschrankaufbau gibt es keine strömungstechnisch ungünstigen Kabelkanäle mehr. Durch die Trennung in eine Aufbau- und eine Verdrahtungsebene bildet sich hinter dem Verdrahtungsrahmen ein „Kamineffekt“. Die warme Luft wird, je nach Kühlung, abgeführt. Idealtypisch wird die kalte Luft hinten nach unten geleitet und strömt vorne wie beim Kamineffekt nach oben. Verbessert wird dieser Effekt durch die Verwendung von Drahthaltern an der Verdrahtungsrückseite. So wird die Verkabelung kompakter und unterbricht nicht den Luftstrom. Im Ergebnis steigt die warme Luft kontinuierlich an der Vorderseite der Verkabelung – von den Bauteilen kommend – nach oben. Auf der Rückseite der Verkabelung entsteht somit eine „Cool Zone“. Diese kühlere Luft wird über einen Sogeffekt von der warmen Luft an der Verdrahtungsfront wieder angesaugt. Im Ergebnis entsteht somit eine permanente Luftzirkulation zwischen wärmerer Verdrahtungsvorderseite und kühlerer Verdrahtungsrückseite. Unter bestimmten Voraussetzungen ist sogar der Einsatz des LSC-Airstream Verdrahtungssystems ohne externes Kühlgerät möglich – insbesondere dann, wenn die Umgebungstemperatur unterhalb von 35°C liegt.

Montagerahmen modular und webbasiert konfigurieren

Mit dem kostenlosen Online-Konfigurator können Anwender ohne Mühe auf das Verdrahtungssystem umsteigen bzw. es sich selbst konfigurieren. Eine intuitive Bedienung, zahlreiche Hilfefeatures und vorgegebene Standardeinstellungen ermöglichen eine einfache Bedienung. Registrierte Nutzer können, neben dem Download einer Schaltschrankzeichnung als PDF alle Parameter in einer Merkliste absichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

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* *Martin Lack, Produktmanager Cabinet bei der Friedrich Lütze

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