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600 Würste in der Minute verpackt
Robomotion entwickelt und konstruiert speziell auf die Produkte angepasste Zuführlösungen, mit denen sie sich beispielsweise aus dem Schüttgut vereinzeln lassen. Die dabei eingesetzten Bunker und Vereinzelungslösungen ergeben ein hohes Maß an Vereinzelung, um die Produkte mit der Bildverarbeitung zu erkennen und mit dem Roboter abzugreifen. Die benötigten Produktions- oder Verpackungsleistungen lassen sich über die Anzahl der Roboterarme oder über Mehrfachgriff-Lösungen skalieren. Leistungen von 600 Produkten pro Minute wie im Beispiel der Wurstverpackung sind keine Seltenheit.
Die anschließende Siegelnahtprüfung unter UV-Licht ermöglicht dem Wursthersteller eine 100-prozentige Prüfung der Siegelränder, um sicherzustellen, dass die Packung immer dicht geschlossen wird.
Bildverarbeitung sieht mehr
Auch hier kommt die Bildverarbeitung zum Einsatz und sieht mehr als das die bisherigen manuellen Kontrollen vermochten. Als schlecht detektierte Packungen werden im anschließenden Kartonierprozess nicht berücksichtigt. Die im Materialfluss fehlenden Packungen werden dabei vom Chargier-Roboter immer wieder ausgeglichen, so dass nur vollständige Lagen zur Verpackung gelangen.
Durch Adapt-Smart Kosten senken und Platz schaffen
Durch die Kooperation in dem BMBF-Forschungsprojekt Adapt-Smart stehen Robomotion modernste Bildverarbeitungstechnik gepaart mit innovativer Sensorik zur Verfügung. Dr. Wolf: „Zum einen lassen sich nun die Anwendungen für 3D-Aufgabenstellungen überschaubarer implementieren, zum anderen ergeben sich Kostenvorteile von etwa 20 bis 30 Prozent in der Steuerungshardware. Bei einfachen Anwendungen kann sogar ganz auf den Schaltschrankbau verzichtet werden, was erhebliche Kostensenkungspotentiale bei der gesamten Anwendung hat. Damit lassen sich in der Folge wiederum neue Märkte erschließen, die bisher die hohen Kosten von Roboteranwendungen gescheut haben.“
Aber nicht nur kostenseitig bieten die Smart-Sensoren Vorteile. Allein der geringe Platzbedarf ist häufig das Argument für deren Einsatz. So kann mit den Sensoren leicht eine Maschine nachgerüstet werden, an der kein Platz mehr für einen neuen Schaltschrank wäre. Das ermöglicht den Einbau beispielsweise von Qualitätssicherungs-Kameras.
Vereinzelungstechnik - einfacher und kostengünstiger
Mit der Möglichkeit eine 3D-Szene ebenfalls in der Bildverarbeitung auszuwerten, kann nun die Vereinzelungstechnik deutlich einfacher und kostengünstiger gestaltet werden. Hier will Robomotion mit dem Forschungsprojekt die Grenzen der Leistungsfähigkeit von Smart-Sensoren ermitteln.
„Wenn es gelingt, kann die Zuführung mit dem Roboter leichter mit überkreuzenden Teilen auf dem Band umgehen und damit noch effizienter arbeiten.
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