Kommunikationsarchitekturen
Worauf bei der Systemintegration von Single Pair Ethernet achten?

Von Jörg Klenke* 7 min Lesedauer

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Single Pair Ethernet verspricht eine durchgängige IP-Kommunikation bis in die Feldebene. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Technologie nur dann ihr Potenzial entfaltet, wenn Hardware, Energieversorgung und Systemarchitektur von Beginn an aufeinander abgestimmt werden.

Statt einer reinen Schnittstellenanpassung erfordert SPE ein tiefgreifendes Umdenken in der gesamten Systemarchitektur – von der physikalischen Übertragung über die Energieversorgung bis hin zur Integration in bestehende Netzwerke.(Bild:  Burger Group)
Statt einer reinen Schnittstellenanpassung erfordert SPE ein tiefgreifendes Umdenken in der gesamten Systemarchitektur – von der physikalischen Übertragung über die Energieversorgung bis hin zur Integration in bestehende Netzwerke.
(Bild: Burger Group)

Industrieunternehmen stehen vor der Aufgabe, Sensoren und Aktoren durchgängig IP-basiert zu vernetzen. Single Pair Ethernet (SPE) bietet dafür neue Möglichkeiten, indem Daten und Energie über nur ein Adernpaar übertragen werden. Dadurch lassen sich Netzwerkstrukturen vereinfachen und der Verkabelungsaufwand reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Maschinen und Anlagen steigen jedoch auch die Anforderungen an Transparenz, Diagnosefähigkeit und die Integration in bestehende Kommunikationsarchitekturen. Vor diesem Hintergrund gewinnt SPE sowohl in der industriellen Automatisierung als auch zunehmend in der Fahrzeugtechnik an Bedeutung.