Zukunft der Automatisierung
„Wir werden viel Energie brauchen“

Von Ute Drescher 6 min Lesedauer

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Wenn es um die Zukunft der Industrie geht, hat Jessica Bethune genaue Vorstellungen. Die Vice President Industrial and Process Automation DACH von Schneider Electric erklärt im Interview, wohin der Weg führt.

„Gerade die KI hat  großes transformatives Potenzial. Sie wird helfen, sowohl die Effizienz als auch die Nachhaltigkeit in der Industrie zu steigern“, ist Jessica Bethude überzeugt, verantwortlich für den Industriebereich von Schneider Electric in Deutschland, Österreich und der Schweiz.(Bild:  Schneider Electric)
„Gerade die KI hat großes transformatives Potenzial. Sie wird helfen, sowohl die Effizienz als auch die Nachhaltigkeit in der Industrie zu steigern“, ist Jessica Bethude überzeugt, verantwortlich für den Industriebereich von Schneider Electric in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
(Bild: Schneider Electric)

Frau Bethune, um konkurrenzfähig bleiben zu können, muss sich der deutsche Mittelstand zwischen Metaversum und ChatGPT bewegen, sagen Sie. Können Sie das erläutern?

Jessica Bethune: Zwischen Metaversum und künstlicher Intelligenz (KI) bewegen wir uns alle notgedrungen. Die Grundlage hierfür ist und bleibt die Digitalisierung – auch, um bei Themen wie Metaversum oder KI erfolgreich sein zu können. Denn gerade die KI hat natürlich großes transformatives Potenzial. Sie wird helfen, sowohl die Effizienz als auch die Nachhaltigkeit in der Industrie zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird es in Zukunft nötig sein, alle Prozess- und Energiedaten sowie alle Datenquellen und Anwendungen zusammenzuführen. Nur so stehen ausreichend Informationen zur Verfügung, damit eine KI sinnvolle Analysen durchführen und Handlungsempfehlungen geben kann. Ganz entscheidend ist es daher, auf offene Systeme und hohe Datendurchgängigkeit zu achten – auch im Sinne der Skalierbarkeit.