ELEKTROTECHNIK 2007

28.000 Fachbesucher kamen nach Dortmund

10.09.2007 | Redakteur: Reinhard Kluger

Automatisierungstechnik bildete Angebotsschwerpunkt in Halle 4.
Automatisierungstechnik bildete Angebotsschwerpunkt in Halle 4.

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Zufriedene Aussteller und Besucher, die Qualität der Fachmesse weiter verbessert und ein klares Bekenntnis der Branche zum Standort Dortmund, so die Bilanz der ELEKTROTECHNIK 2007, die vom 29. August bis 1. September in der Messe Westfalenhallen Dortmund stattfand. „Mit einer Steigerung von einem knappen Prozent konnte die Besucherzahl gegenüber 2005 sogar übertroffen werden.

Die ELEKTROTECHNIK hat wieder einmal ihre Position als wichtigste regionale Fachmesse ihrer Branche behauptet“, so Stefan Baumann, Geschäftsführer der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH. 412 Aussteller und 15 zusätzlich vertretene Unternehmen präsentierten in Dortmund innovative, Erfolg versprechende Techniken und Zukunftsstrategien im Bereich der Elektrotechnik und Industrieelektronik.

Die ELEKTROTECHNIK gilt deutschlandweit als die führende regionale Fachmesse für die Elektrotechnik und Industrieelektronik. „Die ELEKTROTECHNIK 2007 ist für uns sehr gut gelaufen. Wir hatten viel Fachpublikum aus einem großen Einzugsgebiet hier am Stand, auch aus dem Rheinland und aus Norddeutschland. Sicher sind mehrere tausend Menschen auf unseren Stand gekommen und 150 tiefer gehende Kontakte pro Tag haben wir erfasst. Das Fazit 2007 ist so positiv, dass wir über eine Standvergrößerung bei der nächsten Durchführung nachdenken“, fasst Thorsten Michaelis, Leiter Marketing für die Geschäftseinheit Automation & Drives, Region Ruhr, zusammen.

Position als wichtigste reginale Fachmesse behauptet

Die Aussteller treffen in Dortmund auf ein ausgewiesenes und qualitativ hochwertiges Fachpublikum. Nach der Besucherbefragung durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut waren 97,5% nach eigenen Angaben Fachbesucher. Zudem gaben 72,9% der Fachbesucher an, ausschlaggebend, mitentscheidend oder beratend an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen in ihrem Unternehmen beteiligt zu sein.

Die Besucher reisten aus weiten Teilen Nordrhein-Westfalens an. Größere Besuchergruppen kamen aus zahlreichen angrenzenden Bundesländern, etwa aus Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen. 27% der Besucher legte 50 bis 100 km Anreise für den Besuch der ELEKTROTECHNIK 2007 zurück. 23,1% fuhren 100 bis 300 km weit und 3,3% der Fachbesucher kamen immerhin aus mehr als 300 km Entfernung.

Zu den gefragtesten Ausstellungsbereichen auf der ELEKTROTECHNIK 2007 gehörten Elektroinstallationstechnik, Beleuchtungstechnik, Gebäudetechnik und Automatisierungstechnik. Das Angebotsspektrum der ELEKTROTECHNIK bewerteten die Fachbesucher im Schnitt mit gut. Für 90,8% hat sich der Besuch der ELEKTROTECHNIK 2007 nach eigenen Angaben insgesamt gelohnt.

Neue Struktur gefiel

Nachdem man bereits 2005 das Angebotsspektrum nach Themen strukturiert hatte, wurde das Konzept in diesem Jahr weiter optimiert. Mit der Platzierung des Elektrofachgroßhandels in Halle 6 und der Konzentration auf die Eingänge „Messe-Forum“ und „Messe West“ wurde eine gleichmäßigere Frequentierung der Hallenbereiche durch die Fachbesucher erreicht. 44,2% der Besucher bewerteten die ELEKTROTECHNIK 2007 besser als 2005, weitere 42,5% fanden sie gleich gut. Mit der Angebotsstrukturierung zeigten sich 40,7% zufrieden, weitere 36,4% bewerteten sie mit gut und 7,1% sogar mit sehr gut. Auch bei den Ausstellern kam das modifizierte Hallenkonzept gut an. Über 80% fanden die neue Aufteilung gut bis sehr gut.

Nahezu neun von zehn Ausstellern hat es nach eigenen Angaben gut bis sehr gut auf der ELEKTROTECHNIK 2007 gefallen. 82,5% sahen ihre Erwartungen, mit denen sie zur Fachmesse gekommen sind, ganz oder teilweise erfüllt. Der prozentuale Anteil derjenigen, die ihre Erwartungen 2007 übertroffen sahen, hat sich gegenüber 2005 um 50% erhöht. Um 42% gesunken ist dagegen der prozentuale Anteil derjenigen, die ihre Erwartungen 2005 nicht erfüllt sahen.

Zukunft top

Nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung der Technik und der neuen Energieeinsparverordnung sind die Zukunftsaussichten der Elektrobranche gut. Diese positive Entwicklung bestätigt auch ein Großteil der befragten Besucher. 73,5% der Fachbesucher sehen in der zukünftigen Entwicklung der Branche eine leicht bis stark steigende Tendenz. Weitere 19% schätzen sie als gleich bleibend ein.

Diese Einschätzung teilt auch Bernhard Karczewski, handlungsbevollmächtigter Vertriebsleiter bei der Miebach GmbH aus Dortmund: „Die Zeichen der Zeit stehen günstig. Gerade im Energieerzeugungs- und im Energieverteilungsbereich herrscht Licht am Ende des Tunnels. Das bietet den Lieferanten Planungssicherheit.“ Prokurist Jürgen Klee ergänzt: „Wir haben viele interessante Gespräche auf der ELEKTROTECHNIK geführt.“ Miebach ist schon seit vielen Jahren auf der ELEKTROTECHNIK vertreten. In diesem Jahr nutzten sie die Gelegenheit, ihre Kunden zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens auf die Messe einzuladen. Im Jahr 1907 wurde das Dortmunder Unternehmen gegründet.

Energieeffizienz als Thema

Das Thema Energiesparen war überall auf der ELEKTROTECHNIK präsent. Die Sonderschau „Jugend spart Energie“ bot den Fachbesuchern interessant und anschaulich dargebotene Informationen zu Themen wie der neuen Energieeinsparverordnung, dem Energieausweis, Wärmepumpen, verschiedenen Integralsystemen für Lüftung, Heizung und Warmwasser und zur Gebäudesystemtechnik. Teams von jungen Vertretern des Berufsstandes aus Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks sammelten auf der Fachmesse wichtige Beratungserfahrungen.

Für das Elektrohandwerk ist die ELEKTROTECHNIK eine zentrale Plattform, um direkt mit den Herstellern in Kontakt zu treten und unentbehrliche Informations- und Entscheidungsgrundlagen für die komplexe Technik zu erhalten: „Das Handwerk erwartet von uns Argumentationshilfen für seine Kundenkontakte“, bestätigt Hans-Jürgen Nowak, Leiter Vermarktung Elektro und Ersatzteile der Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG. Das Unternehmen stellte auf der ELEKTROTECHNIK u.a. Produkte wie Wärmepumpen und Fotovoltaikanlagen vor und bekennt sich klar zum Standort: „Die ELEKTROTECHNIK ist eine wichtige Messe für die Region und auch deutschlandweit eine maßgebliche Fachmesse. Für uns war die Teilnahme überhaupt keine Frage. Der Standort Dortmund erschließt ein Riesenpotenzial hier im Ruhrgebiet“, so Nowak.

Lob für Qualität der Besucher

Ein Potenzial, von dem auch Aussteller wie die Fluke Deutschland GmbH profitieren. Das Unternehmen stellt seit über zehn Jahren auf der ELEKTROTECHNIK aus: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der ELEKTROTECHNIK. Die Qualität der Besucher war sehr gut. Die ELEKTROTECHNIK ist eine wichtige Messe für uns. Ihr entscheidender Vorteil liegt in der Regionalität und in der Nähe zu den Niederlanden“, sagt Marcel Vermeij, Regional Marketing Manager Germany.

Acht von zehn Ausstellern hatten sich zum Zeitpunkt der Befragung bereits dazu entschlossen, bei der ELEKTROTECHNIK 2009 bestimmt oder sehr wahrscheinlich dabei zu sein. Davon wollen sich 78% in gleichem Umfang beteiligen. Weitere 11,6% möchten die Standfläche vergrößern. Lediglich 0,5% der Aussteller schlossen ihre Teilnahme ausdrücklich aus.

Auch die Besucher haben nach eigenen Angaben mehrheitlich vor, die ELEKTROTECHNIK 2009 wieder zu besuchen. Nahezu sieben von zehn Fachbesuchern schätzten ihre Bereitschaft, die nächste ELEKTROTECHNIK im Jahr 2009 wieder besuchen zu wollen, mit hoch bis sehr hoch ein.

Die ELEKTROTECHNIK 2009 findet vom 2. bis 5. September statt.

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