Kabelführung

2K-Technik macht Kabelführungsplatte dicht

| Redakteur: Sariana Kunze

Wenn es schnell gehen muss: Die Kabelführungsplatte KDP/Z ist dicht, montagefreundlich und platzsparend.
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Wenn es schnell gehen muss: Die Kabelführungsplatte KDP/Z ist dicht, montagefreundlich und platzsparend. (Bild: Murrplastik)

Um den steigenden Anforderungen nach mehr Wirtschaftlichkeit und einer zuverlässigen Dichtigkeit gerecht zu werden, hat Murrplastik Systemtechnik die Kabelführungsplatte KDP/Z entwickelt. Mittels der 2K-Technik konnte die Dichtung der Kabelführungsplatte fest mit dem Gehäuse verbunden werden.

Wirtschaftlich, zuverlässig, montagefreundlich und platzsparend sind die Eigenschaften der Kabelführungsplatte KDP/Z von Murrplastik Systemtechnik. Die Zweikomponenten-Kabelführungsplatte wurde entwickelt, um den steigenden Anforderungen des Marktes zu entsprechen. Diesem Anspruch – nach wirtschaftlicheren und flexibleren Lösungen sowie höherern Packungsdichten und gleichzeitig verlässlicherer Dichtigkeit - wird die KDP/Z laut dem Hersteller gerecht. Durch das Zweikomponenten-Herstellungsverfahren (2K-Technik) ist die Dichtung fest mit dem Gehäuse verbunden. Damit bietet sie eine zuverlässigere Dichtigkeit und eine zusätzliche Abdichtung an den Befestigungsschrauben. Außerdem gewährleistet sie durch eine flache Bauform eine platzsparende Kabelführung.

Ergänzendes zum Thema
 
2K-Technik: In einem Arbeitsgang

Schnelle Kabelführung ohne Stecker

Die Kabelführungsplatte KDP/Z ist aus hochwertigem Polypropylen und einer weichen Schicht aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE) gefertigt. Sie ist bei dem Hersteller aus Oppenweiler in fünf verschiedenen Produktvarianten – je nach Anzahl der Durchführungen – in schwarz und ohne lackbenetzungsstörende Substanzen erhältlich. Sie ist außerdem UV-beständig, staubdicht und bietet Schutz gegen Strahlwasser (IP65). Die Einsatztemperatur liegt zwischen -30°C und 70°C.

Die KDP/Z von Murrplastik Systemtechnik ist ein Kabelführungs- und Befestigungssystem für Leitungen und Schläuche jeglicher Art ohne Stecker. Überall, wo schnelle, kabelschonende Montage mit hoher Packungsdichte, großer Durchmesser-Variabilität und IP65 gefragt ist, kommt die Kabelführungsplatte zum Einsatz. Die KDP/Z ist geeignet für den Schaltschrank-, Anlagen- und Maschinenbau sowie im Sondermaschinenbau. So wird die Kabelführungsplatte beispielsweise für Abfüll- und Verpackungsmaschinen in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie eingesetzt sowie für Wind-, Öl-, Gas- und Wasserkraft-Anlagen.

Für mehr Platz im Schaltschrank

Die KDP/Z bietet als einzige Kabelführungsplatte eine zusätzliche Abdichtung an den Befestigungsschrauben, erklärt der Hersteller Murrplastik Systemtechnik. Dadurch sind alle Schrauben fest am Gehäuse fixiert. Laut dem Spezialisten für Kabelführung soll die Kabelführungsplatte einen echten Wettbewerbsvorteil bieten, da sie sich besonders bei beengten Platzverhältnissen eignet. Zudem soll die Kabelführungsplatte aufgrund ihrer Konstruktion mehr Kabel und Leitungen auf gleichem Raum durchführen als vergleichbare handelsübliche Kabelführungen.

Die KDP/Z ist für die Führung von Kabeln, Leitungen und Schläuchen von kleinen bis großen Durchmessern geeignet. Sie ist mit kabelschonenden abgerundeten Kanten ausgestattet sowie mit vertiefter Kontur und Zugentlastung erhältlich. Die Montage ist einfach und erfolgt in wenigen Schritten, so der Hersteller. Das Handling basiert darauf, dass die KDP/Z durch die 2K-Technik einteilig sowie mit vorfixierten Schrauben ausgestattet ist. Sie verfügt über keine verlierbaren Bauteile. Durch den vollautomatisierten Fertigungsprozess kann eine hohe Produktionseffizienz ohne zusätzliche oder nachträgliche Montageschritte erreicht werden.

Bei der Kabelführungsplatte sind alle Fertigungsschritte der Prozesskette in einer Hand: Von der Entwicklung der 2K-Platte über den Werkzeugbau bis zur effizienten Serienproduktion. Im ersten Schritt, der Planungs- bzw. Entwicklungsphase, wird am Computer ein 3D-Modell des geplanten Kunststoffteils erstellt. Anschließend wird anhand einer Zeichnung und des 3D-Modells ein Spritzgusswerkzeug aus Stahl angefertigt. Im zweiten Schritt, in der Kunststoffspritzgussphase, beginnt dann der Spritzvorgang.

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