Pharmazeutische Produktion
Anlagenüberwachung in Echtzeit

Von Markus Herrmann, Senior Manager Presales bei Aveva 4 min Lesedauer

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Condition-Monitoring-Systeme können dazu beitragen, ungeplante Maschinenstillstände zu reduzieren und Abweichungen in pharmazeutischen Produktionsanlagen frühzeitig zu erkennen. Bausch+Ströbel, Brüel & Kjær Vibro und Aveva haben dafür eine Lösung entwickelt, die Erkenntnisse aus verschiedenen Daten in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzt

Predictive Maintenance sollte keine Frage der Anlagengröße oder des Budgets sein, sondern eine Frage des richtigen Zusammenspiels von Datenerfassung, -analyse und Rückmeldungen an die Bediener. (Bild:  Aveva)
Predictive Maintenance sollte keine Frage der Anlagengröße oder des Budgets sein, sondern eine Frage des richtigen Zusammenspiels von Datenerfassung, -analyse und Rückmeldungen an die Bediener.
(Bild: Aveva)

Kalenderbasierte Wartungen lassen sich in der Regel so planen, dass die Produktion nicht betroffen ist. Ungeplante Stillstände können jedoch jederzeit auftreten: Fällt eine Maschine mitten in der Batchproduktion aus, droht der Verlust einer gesamten Charge von Medikamenten oder Impfstoffen. Theoretisch ließen sich viele solcher Ausfälle anhand von Datenanomalien frühzeitig erkennen und sogar verhindern. Doch in der Praxis werden viele pharmazeutische Abfüllanlagen bisher nicht umfassend datengestützt überwacht. Herausfordernd ist auch, dass technische Änderungen durch komplexe Regulierungen oft eine aufwendige Neuqualifizierung bedeuten.