Stromversorgung mit System Anwendungsbezogene Stromversorgung perfekt ausgelegt

Autor / Redakteur: Stefan Wagner / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Bei der Versorgung von Automatisierungstechnik im Maschinen- und Anlagenbau gilt es, je nach Applikation die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen. Die Netzgeräte sollten möglichst kompakt bauend und kostengünstig sein, aber auch geringe Verluste aufweisen. Außerdem muss ein Versorgungssystem Einschaltströme sowie wechselnde Belastungen sicher beherrschen und eine zuverlässige Versorgung bei Spannungseinbrüchen oder Kurzschlüssen gewährleisten.

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Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sorgt für höhere Verfügbarkeit.
Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sorgt für höhere Verfügbarkeit.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Stromversorgungssystem Epsitron von Wago macht mit verschiedenen Gerätefamilien eine Reihe von Anwendungen möglich. Während die Eco-Netzgeräte die wirtschaftliche Standardversorgung mit 24 V Gleichspannung übernehmen, bieten Compact-Geräte dezentrale Spannungsversorgung mit 12 und 24 V in geringer Bauhöhe. Classic-Geräte stellen unterschiedliche Versorgungsspannungen (12, 24 und 48 V) zur Auswahl. Werden Leistungsspitzen erwartet, sind die Pro-Netzgeräte mit PowerBoost die erste Wahl, optional auch mit Überwachungsfunktion und Display erhältlich. Durch die Anwendung von elektronischen Absicherungen, Redundanzmodulen und Puffermodulen lässt sich die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit der Gesamtversorgung nochmals deutlich erhöhen.

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Die Wahl des Netzgerätes ist mitentscheidend, ob die Projektierungs- und Betriebskosten einer Maschine oder Anlage gesenkt werden können. Auch die Anforderung an die Verfügbarkeit hat einen großen Einfluss auf die Auswahl der Geräte.

Moderne Netzgeräte helfen sparen

Schaltnetzgeräte haben heute dank ausgefeilter Regelungstechnik und verbesserter Bauelemente immer geringere Verlustleistungen. Und sie haben auch höhere Wirkungsgrade sowie kleinere Bauformen als herkömmliche Trafonetzgeräte mit nachgeschalteter Gleichrichtung und Glättung. Angenehmer Effekt für Errichter wie Betreiber: Es muss weniger Verlustwärme aus dem Schaltschrank abgeführt werden, der Stromverbrauch und Platzbedarf ist geringer und die Bauelemente altern langsamer, wodurch die Lebensdauer der Geräte steigt.

Dass sich Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen müssen, beweisen die einphasigen Netzgeräte der Familien Eco 787-7×2 und Compact 787-10××. Die Geräte im stabilen und kompakten Gehäuse haben einen Wirkungsgrad von bis zu 88 Prozent und richten sich an Anwender, die eine günstige Versorgung ohne weitere Zusatzfunktionen suchen. Dem Aspekt der Verlustleistung kommt bei steigender Ausgangsleistung eine immer größere Bedeutung zu. Die leistungsstarken dreiphasigen Pro-Netzgeräte 787-84× und 787-85× bieten auch bei hoher Ausgangsleistung einen Wirkungsgrad von bis zu 94 Prozent.

Tolerant am Eingang

Die Eingangsspannung für ein Netzgerät richtet sich danach, wo die Maschine oder Anlage aufgestellt wird: In Amerika wird eine Wechselspannung von 115 V bei 60 Hz bereitgestellt, in Europa ist 230 V und 50 Hz üblich. Einphasige Netzgeräte der Reihe Epsitron haben aus diesem Grund einen Weitbereichseingang mit 85 V bis 264 V und 50 bis 60 Hz, zwei- bzw. dreiphasige Geräte akzeptieren 340 V bis 550 V bei 50 bis 60 Hz. Dafür ist keine manuelle Umschaltung oder ein anderer Anschluss nötig. Mit diesem großen Spannungsbereich sind sie vielfältig einsetzbar und stecken auch Netzschwankungen gelassen weg.

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