Kamera

Augmented Reality bringt den 7. Sinn im Service

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Nützliche Automatikfunktionen

Vor allem aber sind es die vielen Funktionen zur automatischen Bildanpassung, die die XS für den Einsatz in ständig wechselnder Umgebung empfehlen. So passt z.B. die schnelle Bildregelung bei sich ändernden Lichtverhältnissen Parameter wie Weißabgleich und ISO automatisch an. Mit der Gegenlichtkorrektur lassen sich Personen oder Gegenstände im Vordergrund auch bei Gegenlicht immer korrekt belichten.

In Innenräumen wirkt sich oft ein weiterer Effekt negativ auf die Bildqualität aus: Künstliche Lichtquellen wie Glühlampen und Leuchtstoffröhren erzeugen ein Flackern, das das Kamerabild stört. Das verhindert die Anti-Flacker-Funktion, die die Aufnahmeparameter für Belichtungszeit und Bildrate anpasst. Neben einer automatischen Einstellung sind auch die typischen Frequenzen 50 und 60 Hz wählbar.

Kamera-Anbindung über Direct-Show-Interface

Den Austausch aller Bild- und Audiodaten des Systems steuert eine Videokonferenz-Software mit Single-Stream-Technologie. Der Videostream mit 30 fps wird komprimiert und zusammen mit einem Audiostream zu einem Server übertragen. Die Anbindung der Kamera an die Software löste man bei Knapp über das Direct-Show-Interface, das neben dem Software Development Kit (SDK) und einer TWAIN, Active X und Genicam-Schnittstelle zum Lieferumfang der Kamera gehört.

Per Windows Direct X lassen sich Multimediageräte direkt und komfortabel einbinden. Die Direct-Show-Komponente bildet hierbei die entsprechende Schnittstelle für Kameras. Mit der aktuellen Version des gleichnamigen Interfaces bietet IDS auch für seine komplette Industriekamerafamilie eine universelle Anschlussoption, die zudem fast alle im SDK enthaltenen Funktionen unterstützt. Interessant ist dies u.a. deshalb, weil neben vielen Consumer-nahen Programmen auch alle gängigen Softwarepakete aus der industriellen Bildverarbeitung die Direct-Show-Schnittstelle unterstützen. Hierzu zählen z.B. Labview und Streampix. Gerade bei der nicht-industriellen Bildverarbeitung ist die Kamera-Integration über Direct Show sehr populär. Das Anwendungsspektrum reicht von der interaktiven Werbetafel über Applikationen in Erlebnisparks bis zum Einsatz in Assistenzrobotern. Auch in der Medizintechnik, im professionellen Gerätebau oder in der Industrie wird teilweise auf diese Schnittstelle gesetzt.

Dank der umfangreichen automatischen Funktionen der Mini-Industriekamera müssen in den meisten Situationen so gut wie keine Einstellungen mehr angepasst werden. Trotzdem lässt sich sich bei Bedarf jeder einzelne Parameter über das SDK manuell verändern. Über 140 Programmierfunktionen erlauben hier den Zugriff auf alle Eigenschaften und Leistungsmerkmale. Das Softwarepaket beinhaltet darüber hinaus auch zahlreiche Beispielprogramme inkl. Source Codes sowie ein praktisches Tool, um die Kamera zu testen und die am besten geeigneten Einstellungen zu ermitteln.

(ID:43713903)