Spatenstich Beckhoff versechsfacht seine Räumlichkeiten in Balingen

Redakteur: Sandro Kipar

Der Hersteller von Automatisierungstechnik Beckhoff baut seinen Standort im baden-württembergischen Balingen deutlich aus. Der Betrieb des neuen Gebäudes soll CO2-neutral sein.

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Baubeginn mit dem Spatenstich am 23. August mit Vertretern der Unternehmen Beckhoff, Schairer + Partner Architekten sowie Stotz Bau.
Baubeginn mit dem Spatenstich am 23. August mit Vertretern der Unternehmen Beckhoff, Schairer + Partner Architekten sowie Stotz Bau.
(Bild: Beckhoff)

Der Umzug scheint schon überfällig zu sein: Bereits seit 1999 nutzt die Beckhoff-Niederlassung in Balingen seine Büroräume im innerstädtischen Gewerbemischgebiet. Laut dem Unternehmen ist für Ende 2022 nun der Umzug geplant. Der Spatenstich für das neue Gebäude war bereits am 23. August. Geplant sei ein modernes Büro- und Schulungsgebäude im Industriegebiet am südlichen Stadtrand von Balingen.

Vollständig autark

„Derzeit stehen uns 280 Quadratmeter gemietete Bürofläche zur Verfügung. Im eigenen Gebäude können wir hingegen mit 1.600 Quadratmeter nahezu die sechsfache Fläche nutzen", sagt Niederlassungsleiter Frank Saueressig. Hinzu komme, dass die gesamte Energie für den Betrieb des Gebäudes vollständig CO2-neutral erzeugt werden soll. Photovoltaik, Erdsonden, innovative Speicherlösungen und maßgeschneiderte Algorithmen sowie der Einsatz von PC-based Control ermöglichen an 365 Tagen im Jahr einen vollständig autarken Gebäudebetrieb, so das Unternehmen.

Beckhoff ist in Baden-Württemberg mit Standorten in Balingen, Crailsheim, Pforzheim, Ravensburg und Waldkirch sowie deutschlandweit mit insgesamt 22 Vertriebsniederlassungen vertreten. Weltweit ist das Unternehmen mit Hauptsitz im ostwestfälischen Verl in 39 Ländern mit eigenen Niederlassungen sowie über weitere Partner in über 75 Ländern präsent.

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