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PRV und PPV: berührungssicher für den Anwender
Im Gegensatz zur Termi-Point-, Wire-Wrap- oder Lötanschlusstechnik sind die Anschlussstellen der neuen Rangier- und Potenzialverteilerklemmen PRV und PPV isoliert ausgeführt, so dass der Anwender keine spannungsführenden Teile berühren kann. Damit entspricht die Anschlussstelle den einschlägigen nationalen und internationalen Normen, z.B. VDE 0106 Teil 100 (BGV A2* - bisher VBG4 - Unfallverhütungsvorschrift) und der EN 50274. *Wegen der Einführung der neuen BGV A2 hat die bisherige BGV A2 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ mit Wirkung zum 1. Januar 2005 die neue Ordnungsnummer BGV A3 erhalten. Inhaltlich hat sie sich nicht geändert.
Leichte Orientierung in der Praxis
Anwender haben bei der bisherigen Realisierung der Rangier- und Verteilerebene Orientierungsschwierigkeiten – eine unschöne Tatsache bei Erweiterungs- und Wartungsarbeiten. Deshalb hat Weidmüller die Rangier- und Potenzialverteilerklemmen mit einer übersichtlichen Matrixkennzeichnung sowie farbigen Betätigungselementen versehen, die eine geführte Anordnung der Leiter auf die Reihenklemmen und somit eine einfache und schnelle Zuordnung der Signale erlauben. Die Produktgestaltung unterstützt eine systematische Gliederung, von der groben Matrixorientierung bis zur exakten Feinorientierung mit farbig ausgeführtem Anschluss.
Die Farbgestaltung und das Design ist dem Bitsystem angelehnt: 4 Bit = ein Nibble, 8 Bit = ein Byte und 16 Bit = ein Wort. Dadurch ist ein schnelles Auffinden der richtigen Klemmstelle gewährleistet – ein entscheidender Faktor für die Orientierung bei Erweiterungs- und Wartungsarbeiten, auch um Messungen unproblematisch durchführen zu können.
Die Rangier- und Potenzialverteilerklemmen PRV und PPV lassen sich mit umfangreichen Betriebsmittelkennzeichnungen versehen. Bezeichnungsträger können an beliebiger Stelle gesetzt werden. Die Beschriftung der Trennplatten ist an beiden Seiten möglich, somit ist eine präzise und langfristige Orientierung gegeben.
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