They want you! Deutsche Arbeitgeber brauchen massig Mitarbeiter

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Ergebnisse der Stellenerhebung des IAB für das zweite Quartal 2021 liegen vor. Demnach sind in Deutschland jetzt schon rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze unbesetzt.

Viel mehr offene Stellen meldet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) für das zweite Quartal 2021. Das Gros in Sachen Arbeitskräftesuche stammt dabei vom verarbeitenden Gewerbe. Genaue Zahlen finden Sie im Beitrag.
Viel mehr offene Stellen meldet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) für das zweite Quartal 2021. Das Gros in Sachen Arbeitskräftesuche stammt dabei vom verarbeitenden Gewerbe. Genaue Zahlen finden Sie im Beitrag.
(Bild: IAB)

Bundesweit sind nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 1,16 Millionen offene Stellen zu verzeichnen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2021 ist die Zahl der offenen Stellen demnach um rund 38.000 (gut 3 Prozent) höher geworden. Mit einem Plus von 26.000 an offenen Stellen herrscht beim verarbeitenden Gewerbe der größte Bedarf an Mitarbeitern, heißt es weiter. Das sind rund 21 Prozent mehr als im letzten Quartal. Für das zweite Quartal 2021 lagen Antworten von rund 6.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche vor, so das IAB.

Auch das Gastgewerbe und die Kultur leben auf

Insgesamt weht also eine frische Brise durch den deutschen Arbeitsmarkt, beschreiben die IAB-Arbeitsmarktforscher die Lage. Außer an der starken Erholung im verarbeitenden Gewerbe sei dieser Aufwind aber auch in anderen Branchen zu spüren. So beziffert sich Personalnachfrage im Bereich sonstige Dienstleistungen mit rund 347.000 offenen Stellen (6 Prozent höher als im Vorquartal). Wichtige Branchen, die das IAB dazu zählt, sind der Gesundheitssektor, der Kultur- und Erholungsbereich oder das Gastgewerbe.

Die Covid-19-Pandemie habe sehr deutliche Spuren auf den Feldern des Arbeitsmarktes hinterlassen. Insofern erkläre sich der starke Anstieg der offenen Stellen in den von der Krise besonders betroffenen Branchen mit der derzeitigen allgemeinen Erholung am Arbeitsmarkt, merkt das IAB an.

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