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Gebäudeautomation

Die Zukunft des Zutritts

| Redakteur: Ines Stotz

Schlüssel gehören ab sofort zum alten Eisen. Denn eine praktische Lösung von Glutz regelt mit ein paar wenigen Mausklicks den Zutritt zu allen Räumen im Gebäude. Kabellos, komfortabel und sicher.

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eAccess besteht zum einen aus bewährten mechanischen Elementen, die für Sicherheit sorgen. Zum andern erleichtern hochentwickelte Technologien wie Funk und RFID das Programmieren und die tägliche Benutzung der Zutrittslösung. Im Bild: Elektronischer Beschlag mit RFID-Leser.
eAccess besteht zum einen aus bewährten mechanischen Elementen, die für Sicherheit sorgen. Zum andern erleichtern hochentwickelte Technologien wie Funk und RFID das Programmieren und die tägliche Benutzung der Zutrittslösung. Im Bild: Elektronischer Beschlag mit RFID-Leser.
(Bild: Glutz )

Sowohl die Nutzung eines Gebäudes als auch die organisatorische Ausgangslage stellen meist hohe Ansprüche an die Funktionalität und den Betrieb von Türen. Vor allem große Bürogebäude oder Pflegeeinrichtungen sollten häufig nach strukturellen Gesichtspunkten geregelt werden. Zutrittspunkte müssen dann einerseits einbruchssicher sowie flexibel bei der Administration sein und andererseits als Flucht- oder Notausgangstüren dienen. Meist kombiniert die optimale Zutrittslösung mechatronische und mechanische Komponenten. Zwar zeigt sich Sicherheit bei Türen oft an der Oberfläche in Form von massiver Stabilität, kann jedoch auch subtilere Formen annehmen, wie beispielsweise anhand eines ausgeklügelten Systems.

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Elektronische Zutrittssysteme: Online oder Offline?

Grundsätzlich lassen sich die meisten modernen elektronischen Zutrittssysteme in zwei Kategorien einteilen: Online und Offline. Jede Gruppe sticht durch eigene Vorteile hervor und weist gleichzeitig spezielle Nachteile auf. Sie eignen sich beide für alle Gebäudearten und der Verwendung sind kaum Grenzen gesetzt, da die Reichweite der Möglichkeiten sehr groß ist.

So sind Online-Systeme permanent vernetzt; Administratoren verwalten und vergeben Berechtigungen zentral. Trotz des Namens und der scheinbaren digitalen Vernetzung müssen aber stets Kabel verlegt werden, was je nach Gebäudeart zusätzliche Ausgaben im fünfstelligen Bereich bedeuten kann. Des Weiteren verfügen sie über aktuelle Statusmeldungen aller Türen, sind jedoch mit einem hohen und kostspieligen Installationsaufwand verbunden.

Offline-Systeme sind dagegen wesentlich einfacher und kostengünstiger zu installieren. Sie erfordern bei der Vergabe neuer Berechtigungen jedoch deutlich mehr Aufwand, da jeder Zutrittspunkt einzeln individuell eingestellt werden muss. Auch im Falle des Verlustes eines Zutrittsmediums wirken Sperrungen nicht sofort.

Funk verbindet die Vorteile

Ein elektronisches Zutrittssystem, wie das Funk-Online System eAccess von Glutz, arbeitet mit einer Funkvernetzung und verbindet so die Vorteile von Off- und Online Lösungen. Installationsaufwand und Kosten entsprechen denen eines Offline-Systems, Komfort für Nutzer und Verwaltung dem eines Online-Systems. Die Programmierung von Beschlägen, Zylindern und Lesern erfolgt dabei zentral über den eigenen Computer. Entsprechende Repeater leiten die Daten in größeren Gebäuden weiter.

Über ein Online-Gateway lassen sich dementsprechend auch mehrere Standorte von einem Ort und Rechner aus konfigurieren. So kann der zuständige Administrator mit wenigen Klicks tausende Berechtigungen auf Türen neu erstellen, ohne dabei einen Schritt gehen und kilometerlang Kabel verlegen zu müssen. Die Zutrittsberechtigungen werden über Funk auf die Beschläge, Zylinder und Leser übertragen und befinden sich nicht auf dem Zutrittsmedium. Das System ist einfach zu installieren oder nachzurüsten und jederzeit ohne großen Aufwand flexibel erweiterbar, weil grundsätzlich keine Kabel verlegt werden müssen.

Planer und Administratoren profitieren

Mit einem Funk-Online System kommen Anwender in den Genuss fast aller Funktionen einer Online-Lösung, aber zum Preis einer Offline-Lösung. Alle Glutz eAccess Komponenten sind technisch voll ausgebaut, so dass eine Erweiterung jederzeit möglich ist. Wird etwa zuerst ein reines Offline-System installiert, kann dies jederzeit ohne Firmware-Update oder Platinentausch auf eine Funk-Programmierung ausgebaut werden. So wird aus einem reinen Offline-System mit wenig Aufwand ein Funk-Online-System. Immobilienbetreiber und Anwender profitieren dadurch von einem hohen Investitionsschutz.

Der Gebrauch der entsprechenden Software ist leicht zu erlernen – Zwei bis drei Stunden Schulung reichen in der Regel aus. Die mögliche Nutzerzahl ist riesig, bis zu einer halben Million Medien sind problemlos zu verwalten. Batterien halten rund 50.000 Schließungen oder drei Jahre im Standby-Modus und geben rechtzeitig eine Warnmeldung ab, wenn sie bei 10 % nutzbarer Kapazität stehen.

Die gesamte Soft- und Hardware wird von Glutz entwickelt. Dabei existiert nur eine einzige Firmware, deren Update regelmäßig und kostenlos erfolgt. Mit Repeatern können bis zu 20 Türen in rund 30 m Entfernung erreicht werden, so dass auch größere Gebäude und Etagen einfach per Funk verwaltet werden können. Dank einer Triple DES-Verschlüsselung ist der Sicherheitsfaktor besonders hoch.

Praxisnahes Beispiel: 1.000 Mitarbeiter, neues Schloss am Eingang zum Gelände, diese 1.000 Personen müssen ihren Transponder an den Masterleser halten, um die neue Berechtigung darauf schreiben zu lassen. Alternativ wird im eAccess System per Funkstick die neue Berechtigung auf den Beschlag gegeben, die 1.000 Mitarbeiter müssen nicht aktiv werden. Das gilt sowohl für Außentüren mit Sicherheitsbeschlag als auch für Innentüren mit Organisationsbeschlag.

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