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Bildverarbeitung

Diese Kameras prüfen Steckverbinder fehlerfrei

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Prüfstationen der dritten Generation

Anfang 2017 hat Otto Vision Technology die dritte Generation seiner PSS-40-Prüfstationen für Steckverbinder-Stanzstreifen vorgestellt, die im Vergleich zu den Vorgängern vor allem eine optimierte Zugänglichkeit und eine gesteigerte Modularität aufweisen. Diese Anlagen sind in drei Breiten von 550 bis 970 mm verfügbar und lassen sich zum Teil auch mit doppelter Technik ausrüsten, so dass zwei Stanzstreifen mit gleichen oder auch unterschiedlichen Steckverbindertypen zeitgleich überprüft werden können.

Der Aufbau erfolgt dabei meist modular auf einer Platte, um ein schnelles Wechseln einer Einheit realisieren zu können. Diese Eigenschaft ist vor allem für mittelständische Kunden von Otto manchmal sehr wichtig: „Bei großen Steckverbinderherstellern läuft ein Produkttyp schon mal in sehr großen Stückzahlen und mehrere Monate ohne Wechsel. Kleinere Hersteller produzieren hingegen meist kleinere Serien, daher muss dort das Umrüsten möglichst schnell erfolgen.“

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Diesen Kameras entgeht kein Fehler

Bei den Kameras für die Bildverarbeitungsstationen setzt Otto Vision Technology seit 2011 auf die Technik von SVS-Vistek im bayerischen Seefeld. „In dieser Zeit haben wir uns intensiv am Markt umgesehen, um einen geeigneten Partner für den Umstieg auf die GigE-Technologie zu finden. Das Angebot von SVS-Vistek hat uns damals überzeugt“, berichtet Gunter Otto, der sich auch heute noch sicher ist, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Die Kameras passen von den Auflösungen, Geschwindigkeiten und weiteren technischen Merkmalen perfekt zu unseren Aufgabenstellungen. Außerdem mussten wir bei der Integration von GigE Vision-Kameras in unsere Anlagen feststellen, dass auch ein Standard nicht immer zu einfachen Lösungen führt und bei den Herstellern auf unterschiedliche Weise mit zum Teil überraschenden Ergebnissen umgesetzt wird. Das kommt vor allem dann zum Tragen, wenn man die Kameras wie wir an den Grenzen ihrer Spezifikation betreibt. SVS-Vistek hat uns durch die enge Zusammenarbeit mit Vertrieb und Support entscheidend dabei geholfen, nachhaltige GigE Vision- und Camera Link-Lösungen in unseren Prüfstationen zu realisieren.“

Mit Unterstützung der Seefelder stellten die Otto-Entwickler die Bildverarbeitungselemente für die seit Anfang 2017 aktuelle Anlagengeneration zusammen. Je nach Anlagenmodell und Kundenanforderung kommen dabei pro Prüfanlage bis zu vier Kameramodelle der EXO- oder EVO-Reihe von SVS-Vistek mit jeweils 3, 5 oder 8 Megapixel Auflösung zum Einsatz. Die Variante mit der höchsten Auflösung wird dabei laut Otto nur in Anlagen genutzt, in denen etwas größere Teile mit einer geringeren Geschwindigkeit von rund 20 Teilen pro Sekunde geprüft werden. In Kombination mit geeigneter PC-Technik, Bilderfassungskarten von Silicon Software oder Euresys sowie passenden Objektiven entstanden so leistungsfähige Bildverarbeitungssysteme, die den hohen Anforderungen im Bereich der Stanzstreifenprüfung gerecht werden.

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