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Bildverarbeitung

Diese Kameras prüfen Steckverbinder fehlerfrei

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Argumente für die Kamera-Auswahl

Für die Auswahl der in diesen Anlagen eingesetzten EXO-Kameras nennt Gunter Otto neben den Merkmalen Auflösung und Geschwindigkeit noch weitere Argumente: „Die Kameras dieser Familie verfügen über einen integrierten vierkanaligen Blitzcontroller, der mit Strömen bis 3 A blitzen kann und den wir für die Ansteuerung der Beleuchtungsmodule nutzen. Er erlaubt ein kostengünstiges, schlankes Systemdesign in Bezug auf die Hard- und Software. Zudem ist es mit den vernetzbaren EXO-Modellen möglich, bei zeitkritischen Aufgaben über die Kamera-I/Os direkt mit der SPS zu kommunizieren.“ Dass SVS-Vistek die ausgewählten Kameras wahlweise mit den Schnittstellen Camera Link und GigE Vision anbieten kann, war ein weiterer Grund für Gunter Otto, auf diese Kameras zu setzen. Der Diplom-Mathematiker lobt außerdem das effiziente Treiberdesign, das zu einer geringen CPU-Last führt und die hohen Prüfgeschwindigkeiten überhaupt erst möglich macht.

Doch nicht nur die Kameras, auch das Unternehmen überzeugte den Jenaer Geschäftsführer: „SVS-Vistek ist ein deutscher Kameraentwickler und -hersteller und kann somit schnell mit geeigneten Kameramodifikationen auf besondere Anforderungen seiner Kunden reagieren. Das ist eine echte Besonderheit.“ Ein weiterer Pluspunkt sei die Zukunftssicherheit: „Die Umstellung von Anlagen auf neue Kameraserien ist oft nicht einfach. Mit SVS-Vistek konnten wir solche Migrationen in den vergangenen Jahren über verschiedene Modelle und Serien hinweg problemlos umsetzen, da dort zum Beispiel die Steckerbelegungen und Bibliotheken gleichgeblieben sind.“

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Der 3D-Messtechnik gehört die Zukunft

Zwei Trends sieht Gunter Otto für die Zukunft: Zum einen sind in den Anlagen seines Unternehmens derzeit oft noch CMOS- und CCD-Kameras in Kombination im Einsatz. Hier ist es nach seiner Überzeugung nur eine Frage der Zeit, bis die Bildverarbeitung ausschließlich auf CMOS-Kameras basieren wird. Und zum anderen hält er große Stücke auf die 3D-Messtechnik: „Wir arbeiten bereits daran, 3D-Funktionalitäten in unsere PSS-40-Anlagen zu integrieren und komplette 3D-Prüfköpfe zu realisieren. Derzeit stellt die Aufnahme von 3D-Punktewolken zeitlich noch den Flaschenhals dar, aber die Technik steht ja nicht still und entwickelt sich rasant weiter. Der 3D-Messtechnik gehört hier sicher die Zukunft“, ist Otto überzeugt.

„Unsere Software haben wir dafür vorbereitet und setzen sie auch schon in Mischformen mit 2D-Verfahren ein. Ich gehe davon aus, dass wir bereits 2018 erste Anlagen mit 3D-Prüfköpfen realisieren werden.“ Dass auch dann wieder Kameras von SVS-Vistek wesentlicher Bestandteil dieser nächsten Generation von Anlagen zur 100%-Inspektion von Steckverbindern sind, steht für Gunter Otto dabei so gut wie fest.

* Stefan Waizmann, Technical Marketing Engineer, SVS-Vistek

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