Suchen

Customer Relationship Management Effizienzschub für den Vertrieb bei Friedrich Lütze

| Redakteur: Wolfgang Leppert

Seit gut einem Jahr nutzt die Friedrich Lütze GmbH das CRM-System SuperOffice. Eingeführt wurde die Lösung, um im Vertrieb Durchlaufzeiten zu verringern, Fehlerquellen zu minimieren sowie schneller und flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren. Ergebnis: Der Außendienst spart 20 % seiner Arbeitszeit, der Umsatz stieg um 15 %.

Firmen zum Thema

Lütze-Vertriebsleiter Lutz Diedrich: „Unsere Mitarbeiter mussten keine großen Umstellungen über sich ergehen lassen.“
Lütze-Vertriebsleiter Lutz Diedrich: „Unsere Mitarbeiter mussten keine großen Umstellungen über sich ergehen lassen.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit 1958 entwickelt und produziert die Friedrich Lütze GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Weinstadt elektronische und elektrotechnische Komponenten sowie Kabelsysteme für den Maschinen- und Anlagenbau. Im Vertrieb agiert das Unternehmen mit eigenen Gesellschaften in Europa und den USA sowie mit Partnern weltweit. Um dabei Kundennähe und Flexibilität zu gewährleisten, müssen Kundendaten inklusive individueller Wünsche und Bedürfnisse stets auf dem neuesten Stand und überall abrufbar sein.

Vor der Einführung von SuperOffice gab es jedoch nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, Kundendaten – vor allem von extern – zu managen und redundante Tätigkeiten zu vermeiden. So musste Abhilfe geschaffen werden, um Durchlaufzeiten zu verringern, Fehlerquellen zu minimieren und schneller auf individuelle Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können. Dazu entschied man sich für das CRM-System von SuperOffice.

Bildergalerie

Umstellung ohne Gewaltakt für die Mitarbeiter

„Unser Anspruch an dieses System lag vor allem in der Einfachheit, damit unsere Mitarbeiter keine großen Umstellungen über sich ergehen lassen mussten, sondern schnell und intuitiv mit dem CRM arbeiten konnten. Und genau das hatte SuperOffice den anderen in Frage kommenden Lösungen voraus“, berichtet Lutz Diedrich, Vertriebsleiter bei Lütze. Für branchenspezifische Lösungen kann SuperOffice in Deutschland und Europa auf ein kompetentes Partnernetz zurückgreifen. So kam die Tellur GmbH ins Spiel, ein SuperOffice-Partner mit Sitz in Stuttgart, deren Kernkompetenz in der Implementierung von branchenangepassten CRM-Systemen liegt.

Tellur führte zunächst eine Homogenisierung der kundenbezogenen Prozesse durch und legte damit die Voraussetzung zur Nutzung eines einheitlichen Systems. Ohne großen Aufwand wurden das CRM-System an die vorhandene ERP-Lösung angebunden sowie Schnittstellen zu Systemen für die Produktionsplanung und -steuerung geschaffen. Und von dort aus werden nun beispielsweise Umsatzzahlen oder Auftragserfassungen in SuperOffice implementiert sowie Adressen und andere Daten über SQL-Läufe in das PPS-System ausgegeben. „Wie bei jeder Zusammenarbeit gibt es hier und da natürlich auch mal ein Problem. Aber alle Probleme haben die SuperOffice-Partner letztlich mit Bravour gelöst“, bilanziert Lutz Diedrich.

Offen auch für individuelle Wünsche

Seit Sommer 2006 nutzt die Friedrich Lütze GmbH nun die neuste SuperOffice Version SIX. Zudem wurde das CRM-System in den Niederlassungen in Großbritannien, Frankreich und den USA implementiert. Wobei diese jeweils frei entscheiden können, welche Individuallösung sie wünschen. So nutzen die Briten etwa den Quote-Manager, mit dem sich Angebote automatisiert erstellen lassen und der jetzt auch in Deutschland eingeführt wird. Einig ist man sich bei Lütze, dass sich die Kosten für das System bereits nach kurzer Zeit amortisiert haben: So stieg der Umsatz seither um 15 Prozent.

Zugleich sparen die Außendienst-Mitarbeiter 20 % ihrer Arbeitszeit ein, die sie nun zur Kundengewinnung nutzen können. Lutz Diedrich: „Unsere Außendienstler sind an vier Tagen pro Woche unterwegs und müssen jeweils 15 bis 20 Besuchsberichte erstellen. Hier sparen sie dank SuperOffice immens an Zeit bei der schriftlichen Nachbearbeitung und Überspielung in die Datenbank. Dabei spielen Faktoren wie das Dokumentenmanagement, die leichte Widerauffindbarkeit und die Speicherung von Kundendaten, Rechnungen sowie des E-Mail-Verkehrs eine entscheidende Rolle. Denn sie haben stets Zugriff auf alle aktuellen Aktivitäten, auch vom Innendienst.“

Zusätzliche Einsparungen bei der Kundenkommunikation

Und auch bei der Kommunikation verhalf SuperOffice zur Kostenersparnis. „Unseren Newsletter konnten wir mit der Software ganz problemlos vom postalischen auf den elektronischen Weg bringen. Bei 5.000 Empfängern im Monat sparen wir so hohe Portokosten“, kommentiert der Vertriebsleiter. Durch einfache ABC-Analysen lassen sich die Kunden wesentlich besser klassifizieren und in passenden Marketingaktionen ansprechen.

Mittlerweile hat sich die Anzahl an Lizenzen im Innen- und Außendienst von anfangs 30 auf aktuell über 100 erhöht. Zudem greifen auch die Arbeitsvorbereitung, der Einkauf und die Entwicklungsabteilung auf die SuperOffice-Software zu.

Steckbrief: SuperOffice GmbH

Die SuperOffice GmbH mit Sitz in Dortmund und Niederlassungen in Hamburg und Stuttgart ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der an der Osloer Börse notierten SuperOffice ASA. Das Unternehmen zählt mit 34 Mio. € Umsatz zu den führenden Anbietern von Customer Relationship Management-Lösungen. Die 1994 gegründete deutsche Tochtergesellschaft betreut aktuell rund 1200 Kunden aus Deutschland und Österreich, darunter etwa die Skandia Lebensversicherung, Süßwaren J. G. Niederegger, die CIT Industrie Leasing (Germany) sowie Müller Martini. Dabei setzt SuperOffice auf eine enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Implementierungs-Partnern.

(ID:228893)