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Umsatz Endress+Hauser mit positivem Ergebnis 2019

| Redakteur: Katharina Juschkat

Für das vergangene Jahr verzeichnet der Automatisierungs- und Messtechnikspezialist Endress+Hauser positive Zahlen. Für 2020 sieht die Prognose aber eher verhalten aus.

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„Wir sind über alle Arbeitsgebiete, Branchen und Regionen gewachsen“, sagt Matthias Altendorf, CEO Endress+Hauser.
„Wir sind über alle Arbeitsgebiete, Branchen und Regionen gewachsen“, sagt Matthias Altendorf, CEO Endress+Hauser.
(Bild: Endress+Hauser)

Trotz einschlägiger negativer Wirtschaftsberichte meldet der Mess- und Automatisierungsspezialist Endress+Hauser positive Zahlen für das vergangene Jahr 2019. So hat das Unternehmen seinen Nettoumsatz um fast 8 Prozent auf über 2,6 Milliarden Euro gesteigert. Gleichzeitig wurden 400 neue Stellen weltweit geschaffen, womit das Unternehmen zum Jahresende insgesamt 14.300 Mitarbeiter zählte.

Vor allem aus Asien kamen Wachstumsimpulse. Europa, Amerika, Afrika und der Nahe Osten entwickelten sich zwar auch positiv, aber wesentlich verhaltener. „Wir sind über alle Arbeitsgebiete, Branchen und Regionen gewachsen“, sagt CEO Matthias Altendorf.

Langsame Entwicklung 2020

Der Auftragseingang ist 2019 stärker gestiegen als der Umsatz. „Endress+Hauser ist mit deutlich gewachsenem Auftragsbestand in das Jahr 2020 gestartet“, berichtet Chief Financial Officer Dr. Luc Schultheiss. „Die Firmengruppe konnte die Umsatzrendite auf Vorjahresniveau halten. Mit dem Ergebnis vor Steuern sind wir zufrieden“, sagt der CFO.

Für das aktuelle Jahr erwartet Endress+Hauser allerdings eine langsamere Entwicklung. Das Unternehmen kalkuliert mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und will die Rentabilität auf gutem Niveau halten. „Allerdings gibt es noch viele Unwägbarkeiten“, betont CFO Schultheiss.

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