Lebensplanung Faustregeln einer Lebensplanung für ein erfolgreiches Jahr
Beruf- und Privatleben in der Lebensplanung unter einen Hut zu bringen fällt vielen beruflich stark engagierten Menschen schwer. Dr. Kai Hoffmann analysiert die Fehler und gibt Tipps für eine optimalere Lebensplanung.
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Wie war das zurückliegende Jahr? Das fragen sich viele beruflich stark engagierte Menschen während der „besinnlichen Tage“ rund um den Jahreswechsel. Dann fassen sie oft auch den Entschluss: Im neuen Jahr wird in meiner Lebensplanung vieles anders! Sorgen dann noch Tannenbaum, Kerzenlicht und Lebkuchenduft für die rechte Stimmung, stellt macher oft zum eigenen Erstauen fest: Es ist richtig schön, Zeit mit der Familie und mit Freunden zu verbringen, und das Zuhause nicht nur als „Boxenstopp“ zwischen zwei Terminen zu missbrauchen. Dann sind meist auch die Fragen nicht mehr weit: Sollte ich nicht etwas kürzer treten? Sollte ich mir nicht mehr Zeit für das Spielen mit den Kindern nehmen? Geht durch die endlose Hetzerei nicht viel Lebensqualität verloren? Schnell sind dann zahlreiche gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Meist sind diese Vorsätze einer neuen Lebensplanung durchaus ernst gemeint - insbesondere, wenn zwei, drei Gläser Sekt unsere Entschlusskraft stärken. Dann fassen wir oft sehr weit reichende Vorsätze für eine neue Lebensplanung. Doch leider sind diese meist schon beim Katerfrühstück am Neujahrsmorgen wieder vergessen. „Irgendwie kommt mir das bekannt vor“, denken Sie vielleicht. „Ganz so schlimm ist es bei mir aber auch nicht.“ Doch Hand auf‘s Herz: Wie viele Ihrer guten Vorsätze haben Sie in den letzten Jahren realisiert? Wie viele hatten länger als der Weihnachtsbaum Bestand? Die meisten! Dann sind Sie spitze. Bei vielen Menschen ist dies anders.
Unter Strom und auf dem Sprung
In unserer von Veränderung geprägten Zeit werden wir mit zahlreichen neuen Anforderungen konfrontiert. Auch die Arbeitsdichte steigt. Deshalb steht mancher von uns ständig unter Strom. Das Wort „Stress“ ist ein fester Bestandteil unserer Alltagssprache geworden. Und immer weniger Zeit bleibt dem Einzelnen, sich zurückzulehen und sich zu fragen: Was will ich wirklich? Was ist mir wirklich wichtig? Welche Trümpfe und Jocker habe ich noch nicht ausgespielt?
Hektik macht sich in allen Lebensbereichen breit. 80 Prozent der Bundesbürger haben das Gefühl, dass sich die Welt „zu schnell dreht“. Sie spüren: Selbst wenn ich mich noch so anstrenge, gelingt es mir nicht mehr meine Lebensplanung durchzusetzen und allen Anforderungen gerecht zu werden. Ständig stehen sie unter Strom und sind sie auf dem Sprung - aus Angst, etwas zu verpassen.
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