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Beckhoff & Spitzencluster it´s OWL auf der Hannover Messe

Gemeinsame Ergebnisse: Intelligente Datenauswertung erhöht Nachhaltigkeit

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Lückenlose Datenaufzeichnung erschließt Optimierungspotenzial

Es erstellt ein komplettes zeitliches Abbild des Prozesses und der Produktionsdaten. Eine Informationsgrundlage nicht nur im Fehlerfall, sondern beispielsweise auch für eine umfassende Zustandsanalyse der Maschine. Hierzu lassen sich die aufgezeichneten Prozess- und Produktionsdaten on- und offline auswerten oder Maschinentakte z.B. auf Minimal-, Maximal- und Durchschnittswerte der Taktzeiten untersuchen. Gesamtlaufzeiten und Zeitdifferenzen von Produktionsvorgängen ergeben sich über Taktzähler oder aus Offline-Trace-Analysen. Weitere Vorteile entstehen für die vorausschauende Wartung: So lässt sich etwa über die Erfassung von Betriebsstundenzählern, Frequenzanalysen oder RMS-Berechnungen ein leistungsfähiges Condition Monitoring realisieren.

Energieverbrauch und Immissionen vorausschauend reduzieren

Schirmer ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Hochleistungsanlagen für die Bearbeitung von Profilen aus verschiedensten Werkstoffen für Fenster, Türen und Fassaden. Ein Anliegen ist eine höhere Nachhaltigkeit und damit einhergehend ein reduzierter Energieverbrauch. Innerhalb der Projekte verschafft sich das Unternehmen zunächst einen Überblick über die tatsächlichen Energieverbräuche der Anlagen im realen Produktionsbetrieb bei Kunden. Dazu integriert Beckhoff in die Steuerung der Kundenanlagen eine Leistungsmessklemme und zeichnet über einen Zeitraum von einem Jahr durchgängig die Energieverbräuche in Korrelation mit den Auftragsdaten auf. Neben den Gesamtverbräuchen erhält Schirmer mit Hilfe einer gezielten Datenanalyse aussagekräftige Informationen über auftretende Spitzenströme beim Einschalten und Hochfahren der Module sowie über Module mit signifikant hohen Energieverbräuchen.

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Neben Strategien zur Reduzierung von Spitzenströmen führt Schirmer einen vorausschauenden Betrieb von Maschinenmodulen ein. Unter Berücksichtigung der nächstfolgenden Arbeitsvorgänge und des Energieverbrauchs wechseln aktuell nicht benötigte Module in den Energiesparmodus Idle. So werden beispielweise bei dem vorausschauenden Betrieb des Sägemoduls die Servomotoren der Sägen, die temporär wenig oder nicht benötigt werden, auf eine reduzierte Drehzahl geregelt. Entgegen dem üblichen kompletten Abschalten und dem anschließenden Hochfahren unter Volllast führt dies zu einer Energieeinsparung von ca. 17%. Zudem verringern sich die Geräuschbelastung, der Verschleiß sowie die thermischen Einflüsse auf die Bearbeitungstoleranzen signifikant.

Hannover Messe, Beckhoff, Halle 9, Stand D68;

OWL Gemeinschaftstand, Halle 16 A04

* Dr.-Ing. Ursula Frank, Projektleiterin bei Beckhoff Automation

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