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Integrated Motion Hohlwellen-Servoantriebe für vollintegrierte Achsen

| Redakteur: Rebecca Näther

Synapticon hat kreisrunde Hohlwellen-Servoantriebe für seine Circulo-Serie entwickelt. Die Lösung wurde speziell konzipiert für integrierte Achsen im Umfeld der kollaborativen Robotik.

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Mit ihrer kreisrunden Form und Hohlwellendurchmessern von 20 bis 40 mm eignen sich die Servoantriebe für vollintegrierte Achsen, die vor allem bei Cobots zum Einsatz kommen.
Mit ihrer kreisrunden Form und Hohlwellendurchmessern von 20 bis 40 mm eignen sich die Servoantriebe für vollintegrierte Achsen, die vor allem bei Cobots zum Einsatz kommen.
(Bild: Synapticon)

Circulo steht für eine neue Klasse von Somanet Servo Nodes. Zum Hintergrund: Roboter mit Achsantrieben, die mit einem Somanet Servo Node realisiert werden, erfordern weniger Verkabelung und können oft komplett auf Schaltschränke verzichten.

Servoantriebe für vollintegrierte Achsen

Die Servoantriebe können direkt in den Roboterarm integriert werden. Sie unterstützen dezentralisierte Antriebssysteme und ermöglichen eigenständige Steuerungsintelligenz. Dadurch kann auf einige Kabel zwischen Schaltschrank und Roboter verzichtet werden. Der Steuerungsrechner soll entlastet und schlanker werden, dadurch kann er vom Schaltschrank direkt in den Roboterarm verlagert werden. Dies soll Vorteile bringen bei kollaborativen Robotern (Cobots), SCARAs (Selective Compliance Assembly Robot Arms) sowie bei herkömmlichen 6-Achs-Armen. Mit ihrer kreisrunden Form und Hohlwellendurchmessern von 20 bis 40 mm eignet sich die Serie für vollintegrierte Achsen, die vor allem bei Cobots zum Einsatz kommen.

Fokus auf Kleinspannungsantriebstechnik

Synapticon legt dabei seinen Fokus auf den Bereich der Kleinspannungsantriebstechnik. und setzt neben maximaler Motion-Performance auf Model-Predictive-Deadbeat-Stromregler.

MPDFOC (Model Predictive Deadbeat Field Oriented Control) ist ein wesentliches Funktionsmerkmal der Somanet-Software. So bietet dieser Stromregler Vorteile gegenüber einem einfachen PI-Stromregler, so das Unternehmen.

Anstatt sich iterativ dem Regelziel über mehrere Schaltvorgänge zu nähern, kann der MPD-Regler der Firma auf Basis eines umfangreicheren, automatisch identifizierten Modells des Antriebsstrangs und der Last das Regelziel in einem Schaltvorgang erreichen. Dadurch lassen sich bei der gleichen Bandbreite bzw. Regelungsperformance langsamere Schaltfrequenzen realisieren, was die Effizienz um bis zu 60 % steigert, erklärt der Hersteller. In der integrierten Situation ist die Erwärmung des Systems der kritische Wert, wenn es um die Maximierung der Leistung auf kleinem Raum geht. Integrierte Achsen und Servomotoren sollen sich so durch die Technologie des Unternehmens mit einer höheren Leistungsdichte realisieren lassen.

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