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120 MP für genaue Bilder in der Bildverarbeitung
Die HR 120 ist das neueste Produkt aus der höchstauflösenden Serie von SVS-Vistek. Ausgestattet ist die Elektronik mit dem Canon APS-H Rolling Shutter CMOS 120 MP Sensor mit 13.272 x 9.176 quadratischen 2,2μm Pixeln. Erstmals kommt hier das überarbeitete Gehäusekonzept der HR Serie zum Einsatz, welches für ein optimales Temperaturmanagement und verbesserte optische Präzision ausgelegt ist und so für ein rauschfreies bzw. verzeichnungsfreies Bild sorgen soll. Der M58-Objektivanschluss bietet Flexibilität bei der Auswahl der Objektive und Adapter. Die hr120 eignet sich zur Lösung der Aufgaben aus der Display- und Elektronik-Inspektion und unterstützt zudem den Trend hin zum Großbild-Mikroskop. Im Dezember erfolgte die Freigabe der Camera Link-Version mit 6,7 Bilder/s in die Serienfertigung für einen Produktionsbeginn im Januar 2018. Eine Version mit CoaXPress Interface wird für das erste Quartal 2018 angekündigt.
Kameras mit über 80 Prozent Quanteneffizienz – für schwache Lichtverhältnisse
Die acht Basler Ace U Kameras mit Auflösungen von 6 und 12 Megapixeln sind mit den Sony Starvis Sensoren IMX178 und IMX226 ausgestattet und liefern bis zu 59 Bilder/s. Sie sind die ersten Basler Kameras mit Back-illuminated Rolling Shutter-CMOS-Sensoren, die sich durch hohe Empfindlichkeit bei kleinen Pixelgrößen von 2,4 µm (IMX178) bzw. 1,85 µm (IMX226) auszeichnen. Durch das geringe Dunkelrauschen von nur drei Elektronen, kombiniert mit einer Quanteneffizienz von über 80 Prozent bieten diese Kameras laut Basler eine sehr gute Bildqualität auch bei schwachen Lichtverhältnissen. Sie eignen sich für Anwendungen in der manuellen Licht- oder Fluoreszenz-Mikroskopie und in der Elektronikindustrie für weniger komplexe Assembly-Systeme. Alle neuen Ace U Kameras sind mit GigE- oder mit USB 3.0-Schnittstelle Vision Standard-konform. Die GigE-Kameras bieten Features wie z.B. PTP und die Farb-Kameras verfügen zusätzlich über das Feature-Set PGI, einer Kombination aus 5x5-Debayering, Farb-Anti-Aliasing, Rauschunterdrückung und Bildschärfe-Optimierung.
High-End-Lesegerät mit besonders leistungsstarker Bilderfassung
Das erste Gerät der Reihe Simatic MV500 von Siemens ist das optische Lesegerät Simatic MV540 mit vielfältigen Neuerungen. Es ist mit dem Vorgängermodell Simatic MV440 mechanisch und bezüglich Programmierung und Schnittstellen kompatibel. Maßgeblich für die verbesserte Performance ist die höhere Rechnerleistung des Lesegeräts Simatic MV540, die den Leseprozess auf bis zu 100 Lesungen pro Sekunde deutlich beschleunigen soll. Darüber hinaus lässt sich über eine vertiefte Auswertung der Bildinformation die Lesesicherheit auch unter schwierigen Bedingungen steigern. Leistungsstarkes Zubehör wie Objektive (mit elektronischem Fokus) ermöglichen einen Fokuswechsel innerhalb von 200 Millisekunden, so der Hersteller. Das optische Lesegerät soll die individualisierte Produktion ermöglichen und die Anforderungen der Automatisierung im Zusammenhang mit Industrie 4.0 erfüllen. Der Einsatz ist grundsätzlich für alle Branchen geeignet, insbesondere im Bereich der Automotive-Hersteller und deren Zulieferer sowie der Logistik.
Weiteres Zubehör sind flexibel steuerbare Einbauringlichter mit separat konfigurierbaren Ringlicht-Segmenten. Diese steigern nicht nur die Funktionssicherheit, sondern erweitern auch die Anwendungsmöglichkeiten durch einen erhöhten Arbeitsabstand. Die Funktion Elektronisches Scharfstellen (E-Fokus) soll außerdem Fehlerquellen beim Einrichten und in der Folge Stillstandzeiten reduzieren. Über die Steuerung Simatic S7-1500 lässt sich die Simatic MV540 an das offene, cloudbasierte IoT-Betriebssystem Mindsphere anbinden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten zur Nutzung aktueller Produktionsdaten. Durch die Integration in das TIA Portal in Kombination mit den Siemens-IT-Security-Tests bietet die Simatic MV540 ein hohes Maß an System- und Ausfallsicherheit.
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