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Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Investieren - besser bevor der Strom ausfällt!

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Präzise Ladungssteuerung ist das A und O

Im normalen und störungsfreien Netzbetrieb arbeiten die DC-USV-Systeme an Versorgungsspannungen von 22,5 bis 28 VDC (nominal 24 VDC) und geben diese Eingangsspannung mit einem Abschlag von etwa 0,5 V an den angeschlossenen Verbraucher weiter. Dies kann ein Spannungswandler oder eine direkt versorgte Komponente sein. Parallel zur Versorgung des Verbrauchers lädt ein auf der DC-USV-Einheit integrierter Lader die angeschlossenen Batteriepacks bzw. erhält ihre Ladung. Eine präzise Ladungssteuerung sorgt für eine sichere und schonende Ladung der Zellen in den Batteriepacks.

Hierbei wird neben zahlreichen Eckdaten des jeweiligen Batterietyps auch die Temperatur der Batterien mit Hilfe eines im Batteriepack integrierten Temperaturfühlers während des gesamten Ladevorganges berücksichtigt.

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Um eine maximale Batterie-Lebensdauer sicherzustellen, müssen sich Batterieladestrom und Ladespannung zu jedem Zeitpunkt der Aufladung in einem optimalen Verhältnis zueinander befinden. Bereits geringe Abweichungen vom Idealwert würden die Lebensdauer der Batteriezellen signifikant verkürzen.

Maximale Überbrückungszeit je nach Batteriepack

Sinkt nun die Versorgungsspannung am Eingang der DC-USV unter einen definierten Wert, die sogenannte Umschaltschwelle von 21 V, übernimmt die DC-USV die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher und signalisiert dies sowohl an der USV selbst (LED-Anzeige), als auch über die Software-Schnittstelle. Die maximale Überbrückungszeit hängt von der Kapazität des verwendeten Batteriepacks, der Umgebungstemperatur und letztlich von der Leistungsaufnahme des Verbrauchers ab. Beispielsweise beträgt bei einer typischen Last von 5 A die Überbrückungszeit der UPSI-2404 in Verbindung mit den Batteriepacks BP-1225-B1 circa 15 Minuten – gemessen bei 20°C. Selbst kürzere Zeitfenster genügen in der Regel, um offene Datensätze zu sichern und das System bei Bedarf kontrolliert herunterzufahren.

Treten entsprechende Fehler-Ereignisse auf, lassen sich voreingestellte Routinen zur Speicherung der Daten, dem kontrollierten Herunterfahren des Systems und zum Versand von Warnmeldungen per E-Mail oder über den Windows internen Ereignismanager starten. Nach erfolgreichem Herunterfahren des versorgten Rechnersystems wird die DC-USV automatisch abgeschaltet.

Schutzfunktionen schonen USV und Personal

Kehrt während eines Netzausfalls und der schon eingeleiteten Shutdown-Phase des Betriebssystems die Netzspannung wieder zurück, sorgt die in das USV-Modul integrierte Reboot-Funktion dafür, das nach 5 s das Rechnersystem automatisch wieder gestartet wird. Während der Startphase wird aus Sicherheitsgründen die Shutdown-Funktion der DC-USV für 2 Minuten unterdrückt. So kann sichergestellt werden, dass das System ohne Eingriff eines Benutzers schnellstmöglich wieder in den normalen Betriebszustand gelangt.

Zusätzlich sorgt ein einstellbarer Lastsensor dafür, dass im USV-Betrieb bei einer Last unterhalb des definierten Wertes, z.B. 10 W, die DC-USV abschaltet. Fällt beispielsweise bei ausgeschaltetem Rechner die Versorgungsspannung aus, schaltet sich die USV über den Lastsensor selbstständig ab, sodass die Batteriepacks nicht unnötig entladen werden. Diese und weitere Schutzfunktionen runden das Einsatzprofil der DC-USV-Lösungen ab und geben Systementwicklern und Bedienpersonal gleichermaßen die Möglichkeit, flexibel auf spezifische Applikationsanforderungen zu reagieren.

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