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I/O-Modul IP67-I/O-Module mit Push Pull-Steckverbinder für Kupfer und POF

| Redakteur: Rebecca Näther

Seine U-Remote Familie ergänzt Weidmüller jetzt mit den Push Pull-Modulen UR67. Die IP67-I/O-Module mit Kupfer- und POF-Anschlüssen sind nach Profinet IRT V2.3 zertifiziert. U-Remote ist Bestandteil des Automatisierungs- und Digitalisierungsportfolio U-Mation.

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Weidmüller U-Mation: U-Remote I/O-Module in Schutzart IP 67 mit Push Pull-Steckverbinder für Kupfer und POF.
Weidmüller U-Mation: U-Remote I/O-Module in Schutzart IP 67 mit Push Pull-Steckverbinder für Kupfer und POF.
(Bild: Weidmüller)

Die IP67-I/O-Module sind für den Einsatz in vollautomatisierten Produktionsprozessen unter rauen Bedingungen, wie sie beispielsweise bei Schweißrobotern in der Automobilindustrie herrschen, geeignet.

I/O-Module unterstützen Profinet-Funktion Fast Start-Up

Gerade in der streng getakteten Automotive-Fertigung sind selbst kurze Stillstände sehr kostspielig, erklärt das Unternehmen. Aus diesem Grund erfordern derartige Anwendungen eine hohe Zuverlässigkeit, die Möglichkeit über Diagnosen vorbeugende Wartungsmaßnahmen zu realisieren und eine schnelle Austauschbarkeit, führt die Firma weiter aus. Die Module unterstützen deshalb die Profinet-Funktion Fast Start-Up (FSU), welche ein schnelles Hochlaufen ermöglicht. Dank dieses Features sind die Geräte in weniger als 500 ms betriebsbereit. So lassen sich z. B. Anwendungen wie Werkzeugwechsel realisieren. Der integrierte Webserver erlaubt eine einfache Inbetriebnahme und schnelle Suche im Fehlerfall. Darüber hinaus sind auch Firmware-Updates und -Downgrades möglich. Die Module sind in zwei Varianten erhältlich, mit 16DI und mit 8DI/8DO.

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I/O-Module per Push Pull Steckverbinder integrieren

Ein Highlight der Module ist, dass sie sich via Push Pull Steckverbinder sowohl in ein Kupfer- wie auch in ein POF-Installationssystem integrieren lassen. Das Installationssystem für die Roboterverkabelung ist durchgängig konzipiert und entspricht der Verkabelungsrichtlinie für Profinet, dem Standard, den die AIDA (Automation Initiative of German Domestic Automobil Manufacturers)-Mitglieder bei neuen Anlagen ausnahmslos und durchgängig einsetzen. Auf diese Weise wollen sie eine Standardisierung im Industrial-Ethernet-Bereich herbeiführen, so Weidmüller. Push Pull wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Das System besteht aus aufeinander abgestimmten Einzelsteckkomponenten für die Verdrahtung der Schlauchpakete und reduziert so den Montageaufwand um rund 50 Prozent. Mit ihnen kann der Anwender per Plug & Play die drei Basiselemente der industriellen Automation – Energie, Signale und Daten – stecken.

Steckverbinder für raue Bedingungen

Die robusten Metallgehäuse der Steckverbinder sollen auch bei rauen Anwendungen eine hohe Lebensdauer garantieren. Die I/O-Module sowie der Push Pull-Steckverbinder sind für einen Einspeisestrom von 2 x 16 A ausgelegt. So lassen sich eine Vielzahl an Modulen versorgen, ohne neu einspeisen zu müssen.

I/O-Module mit RJ45-Komponenten Kategorie 6A

Für die Datenübertragung setzt der Hersteller auf RJ45-Komponenten der Kategorie 6A, da diese gegenüber Kategorie 5-Komponenten eine höhere Systemreserve besitzen, sowie auf POF / SCRJ Steckverbinder. Die Push Pull-Module komplettieren die ganzheitliche Lösung für die Roboterverkabelung, die bisher u. a. Repeater, Medienkonverter, Push Pull Steckverbinder und Leitungen beinhaltete.

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