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Megatron Joysticks als vielseitige Bedienelemente in der Sicherheitstechnik

| Redakteur: Reinhard Kluger

Wer zur Sicherheit bewegliche Kameras einsetzt, der kann diese mit handlichen Joysticks individuell bedienen. Sie zeichnen sich durch hohe Flexibilität und kundenspezifische Ausführungen aus, sind für den Dauerbetrieb geeignet und tragen durch Zusatzfunktionen auch zur Maschinensicherheit in der Industrie bei.

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Ein USB-Joystick für drei Achsen mit nur 19 mm Einbautiefe
Ein USB-Joystick für drei Achsen mit nur 19 mm Einbautiefe
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Joystick: Er lässt sich als Bedienelement vor allem in Anwendungen nutzen, die eine intuitive Bedienung erfordern oder so am besten funktionieren. Dies gilt für das gezielte Bewegen von Sicherheitskameras, die als festes Element in die Decke eingebaut sind oder sichtbar beweglich an Halterungen befestigt werden. Bewegliche PTZ-Kameras sind besonders für die manuelle Bedienung geeignet (PTZ steht für Pan = Schwenken, Tilt = Neigen und Zoomen). Sie werden sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt. Häufig können sie zur Unterstützung fixer Systeme verwendet werden, beispielsweise bei der Überwachung von Rollbahnen auf Flughäfen. Diese Kameras lassen sich im Netzwerk oder über analoge Schnittstellen an PCs angeschlossen betreiben. Bei der Bedienung von Sicherheitskameras sind die Joysticks in ständigem Einsatz. Dies ist der wichtigste Unterschied zu Applikationen in der Industrie, die für einzelne Positionieraufgaben Joysticks verwenden. Megatron verwendet deshalb kontaktlose Hall-Effekt-Sensoren, die durch das magnetische Verfahren verschleißfrei funktionieren und gleichzeitig auch Vibrationen und Schockbelastungen gegenüber unempfindlich sind. Vor allem der Dauerbetrieb der dritten Achse, die für die Zoombewegung zuständig ist, wäre ohne die langlebige Sensorik nicht möglich.

USB-Joysticks mit hoher Datenübertragungsrate

USB ist ein Standard, der mit den gängigen PC-Betriebssystemen sofort einsatzbereit ist. Der Anschluss hat den Vorteil, dass er im Vergleich mit anderen Schnittstellen eine hohe Datenübertragungsrate bietet. Außerdem liegen am Bus direkt fünf V Versorgungsspannung an, so dass USB-Geräte ohne eigene Stromversorgung auskommen können und lediglich durch das USB-Anschlusskabel mit der Steuerung verbunden sind. Ein weiterer großer Vorteil ist der, dass die Peripheriegeräte im laufenden Betrieb des Computers ein- und ausgesteckt werden können. Man spricht hier von „hot-plug“ und „hot-unplug“. Die Datenübertragung per USB ist sicher und unterdrückt Taktstörungen bei gleichzeitig guten EMV-Werten.

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Für die USB-Joysticks von Megatron gibt es in Verbindung mit einem Industrie-PC zwei Operationsmodi. Der erste funktioniert wie ein Game-Joystick mit allen gängigen Programmen, die auf dem USB-Interface basieren. Er wird zusätzlich zur Maus als sekundäres intuitives Steuerelement eingesetzt. Dieser Modus kommt in den beschriebenen Simulationen und Steuerungen zum Einsatz. Der zweite Modus wird über einen Software-Treiber aktiviert, den Megatron zum Download anbietet. In diesem fungiert der Joystick als Mausersatz.

Ein Kit für neun Achsen

Einer der Klassiker für die Kommunikation mit PCs ist der vielseitige TRY10. Ihn gibt es mit integriertem USB-Controller, der wahlweise auch als externe Platine für separaten Paneleinbau angeboten wird. Wie ein Adapter funktioniert der USB-Kit als Zubehör für beliebige Joysticks. Damit können sowohl Joysticks mit potentiometrischen als auch mit Hall Effekt Sensoren an die USB-Schnittstelle angeschlossen werden. Mit dem Kit kann der Anwender die beachtliche Anzahl von insgesamt bis zu neun Achsen und maximal 28 Tastern anschließen. Es besteht aus einer einzelnen Platine mit Verkabelung, die den Einsatz in verschiedensten Applikationen unterstützt. Die Standardkonfigurationen sind für Desktop-Joysticks wie den Mach V mit zwei oder drei Achsen und bis zu fünf Tastern ausgelegt. Andere Ausführungen lassen sich einfach programmieren. Mit dem USB-Kit steht eine Vielzahl analoger und digitaler Eingabemöglichkeiten zur Verfügung. Alle Achsen teilen sich die 5-V-Versorgungsleitung und die Masse. An die restlichen Pins der Steckerleiste werden die Signaleingänge gelegt.

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