Suchen

Industrielle Bildverarbeitung Kameraplattform für Embedded-Vision

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Kameraserie Alvium 1800 von Allied Vision vereint die Vorteile von Embedded-Kameras und herkömmlichen Industriekameras für Machine-Vision-Anwendungen.

Firmen zum Thema

Die Alvium-Kameras sind entweder mit einer GenICam-konformen USB3-Vision-Schnittstelle (Alvium 1800 U-Serie) oder mit einer MIPI-CSI-2-Schnittstelle (Alvium 1800 C-Serie) sowie in verschiedenen Gehäusen erhältlich.
Die Alvium-Kameras sind entweder mit einer GenICam-konformen USB3-Vision-Schnittstelle (Alvium 1800 U-Serie) oder mit einer MIPI-CSI-2-Schnittstelle (Alvium 1800 C-Serie) sowie in verschiedenen Gehäusen erhältlich.
(Bild: Allied Vision)

Die Kameras kombinieren die Leistungsfähigkeit der System-on-Chip (SoC)-Technologie der Alvium-Plattform mit CMOS-Sensoren. Das Ergebnis sind flexible Bildverarbeitungslösungen sowohl für klassische PC-basierte als auch für kompakte Embedded-Systeme.

Die Alvium-Kameras sind entweder mit einer GenICam-konformen USB3-Vision-Schnittstelle (Alvium 1800 U-Serie) oder mit einer MIPI-CSI-2-Schnittstelle (Alvium 1800 C-Serie) sowie einer großen Auswahl an verschiedenen Gehäusen erhältlich.

Durch die Verwendung der Alvium-Plattform für alle Kameramodelle sind die USB3-Vision-Versionen mit komplett geschlossenem Gehäuse nicht nur auf den Einsatz in PC-basierten Systemen beschränkt, sondern lassen sich auch in Embedded-Systeme integrieren. Ein GenICam-basierter Transport Layer unterstützt USB-Kameras, um Plug-and-Play-Kompatibilität mit gängigen Softwarebibliotheken wie Halcon von MVTec und der Stemmer Imaging eigenen Plattform Common Vision Blox für PC-basierte Anwendungen zu gewährleisten.

Für komplexe Bildverarbeitungsaufgaben geeignet

Die Alvium-Plattform zeichnet sich nicht nur durch ein sehr kompaktes, leichtes Design für die einfache Integration in baukleine Systeme aus, sondern ermöglicht durch die SoC-Technologie eine Fülle an Vorverarbeitungs- und Bildoptimierungsfunktionen, ohne dass ein FPGA erforderlich ist. Die SoC-Lösung bietet laut Stemmer eine wesentlich höhere Rechenleistung als FPGAs, was die Kameras in Kombination mit den hohen Bildraten für Hochgeschwindigkeitsanwendungen und komplexe Bildverarbeitungsaufgaben prädestiniert.

Alle Kameraversionen sind mit Sony IMX CMOS-Sensoren mit Auflösungen von bis zu 20 Megapixeln erhältlich und bieten neben hohen Bildraten und hoher Empfindlichkeit eine hohe Bildqualität. So lässt sich für jede Anwendung die optimale Auswahl von Sensor, Funktionsumfang und Hardware treffen. Die Sensoren umfassen die Sony Pregius Global-Shutter-Sensoren IMX265, IMX264 und IMX304 sowie den IMX183 mit Rolling-Shutter und rückwärtiger Belichtung, der selbst bei schwachen Lichtverhältnissen gute Ergebnisse erzielen soll. Daneben ist auch eine MIPI-CSI-2-Version mit dem ON Semi 5-Megapixel-Rolling-Shutter-Sensor AR0521 erhältlich, der eine Bildrate von 67 Bildern pro Sekunde ermöglicht.

Kameramodelle in verschiedenen Gehäusevarianten

Die USB3-Vision-Kameramodelle stehen in drei Gehäusevarianten zur Verfügung: Neben einem robusten und komplett geschlossenen Gehäuse in Industriequalität mit verschiedenen Objektivhalterungen und hochpräziser Sensorausrichtung sind Varianten mit offenem Gehäuse oder eine stoß- und vibrationsfeste Platinenversion (Single-Board-Modul) erhältlich.

MIPI-CSI-2-Kameras sind als Platinenversion (Single-Board-Modul) oder mit offenem Gehäuse verfügbar. Ein gemeinsamer CSI-2-Treiber bietet Support für alle Nvidia-Jetson-Plattformen TX2, AGX Xavier und Nano, was die Implementierung von Embedded-Systemen vereinfachen soll.

(ID:46574534)