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Laserkennzeichnung Kennzeichnungsschilder automatisiert beschriften

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Laserbeschriftete Kennzeichnungsschilder aus Metall oder Kunststoff sind in der Industrie weit verbreitet, z.B. zum Beschriften von Adern, Leitungen, Klemmen, Bedien- und Meldegeräte oder für Schalt- und Mediengeräte. Murrplastik Systemtechnik stellt das mp-LM1 Premium-Laserbeschriftungssystem vor, das eine automatisierte und wirtschaftliche Eigenproduktion auch für mittelständische Unternehmen ermöglicht.

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Das neue mp-LM1 Premium-Laserbeschriftungssystem ermöglicht eine automatisierte und wirtschaftliche Laser-Kennzeichnung.
Das neue mp-LM1 Premium-Laserbeschriftungssystem ermöglicht eine automatisierte und wirtschaftliche Laser-Kennzeichnung.
( Murrplastik)

Mit dem mp-LM1 Lasersystem können abriebfeste Qualitätsbeschriftungen auf einer Vielzahl von Grundmaterialien realisiert werden. Die Qualität der Laserbeschriftung von Kunststoff resultiert aus einer chemischen Reaktion im Beschriftungsmaterial selbst, einer Karbonisierung. Es handelt sich dabei um einen Farbumschlag, der nur durch das Auftreffen des über Spiegel bewegten Laserstrahls erzeugt wird, die Laser- Markierung erfolgt also kontaktfrei.

Beschriftung auch bei kleinsten Schrifttypen scharf

Im Ergebnis ist die Beschriftung selbst bei kleinsten Schrifttypen und Grafiken scharf. Durch die Karbonisierung ist die Beschriftung beständig gegenüber UV-Licht, Säure, Öl, mechanischen Belastungen und anderen Umwelteinflüssen. Beschriftet werden können Schilder aus Polycarbonat und Polypropylen (PC/PP), aus eloxiertem Aluminium, Edelstahl oder Laserfolien mit einer maximalen Fläche von 120 x 120 mm2.

Das Lasersystem lässt sich optional um weiteres Zubehör, wie z.B. eine Absaugung- und Filtereinheit, erweitern. Es ist mit seinen Abmessungen von 475 x 795 x 300 mm für seine Leistungsklasse recht kompakt. Auch durch die Betriebslautstärke des Geräts von max. 60 db(A) wird die Grenze zwischen Büro und Produktion weiter aufgelockert.

Kennzeichnungsschilder aus PC oder PP

Mit dem LM1 Lasersystem können Kennzeichnungsschilder automatisiert beschriftet werden. Schilder aus Polycarbonat und Polypropylen (PC/PP) werden hierzu direkt im Einlegeschacht gestapelt. Für Laseraufträge aus Alu-, Edelstahl- oder Laserfolienmaterial werden die Kennzeichnungsschilder zunächst auf einer variablen Grundplatte platziert und dann in den Einlegeschacht eingeführt. Sind in einem Druckjob verschiedene Druckmaterialen enthalten, wird die jeweilige Anzahl durch Trennmatten beim Typwechsel sichergestellt. Das Umrüsten von einem Druckjob auf einen anderen erfolgt mit wenigen Handgriffen. Die fertig beschrifteten Kennzeichnungsschilder werden lose gestapelt in einem abnehmbaren Auffangbehälter ausgegeben. Dieser Auffangbehälter kann auf Wunsch durch firmenspezifische Lagersystemboxen ausgetauscht werden.

Einfache Bedienung der Laserstation

Das Handling der Laserstation ist denkbar einfach. Sie lässt sich via USB-Port oder Ethernet über einen PC und die Kennzeichnungssoftware ACS bedienen. Der Anwender bestimmt über die ACS-Software den Schwärzungsgrad der Beschriftung und wählt Zahlen, Symbole, Logos und Schriften aus. Die Software lässt sich intuitiv bedienen.

Das Laserbeschriftungssystem kennzeichnet sich neben geringen Anschaffungs- durch geringe Betriebs- und Wartungskosten. Zum einen benötigt der Lasermarkierer laut Murrplastik kein Verbrauchsmaterial, zum anderen arbeitet das System nahezu servicefrei. Die Leistungsaufnahme beträgt 0,5 kW.

Auf den Drucker abgestimmte Kennzeichnungsmaterialien

Das Unternehmen bietet ein Komplettsystem für alle Kennzeichnungsaufgaben. Neben unterschiedlichen Kennzeichnungstechniken vom Thermotransfer-Drucker über diverse Inkjet-Drucker bis hin zum LM1 Laserbeschriftungssystem bietet es darauf abgestimmte Kennzeichnungsmaterialien. Ein Großteil der Materialien sind halogenfrei, entsprechen der V0–Brandklasse, sind temperaturbeständig bis 140 °C und besitzen eine Bahn und Kfz-Zulassung.

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