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UHF-Datenfunk Kleine Module funken energiesparend um die weite Welt

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Ob in der klirrend kalten Antarktis oder im feuchtschwülen Klima, zu Lande, zu Wasser und in der Luft – die robusten UHF-Datenfunkmodule von Satel lassen sich aufgrund ihrer kompakten Baugröße besonders einfach in bestehende Lösungen integrieren. Zum Beispiel bei mobiler Vermessung und der Steuerung von Landmaschinen oder auch Drohnen.

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Egal ob es heiß oder eiskalt ist, die kleinen UHF-Datenfunkmodule sind für OEM-Anwendungen geeignet und lassen sich leicht integrieren. Hier im Einsatz bei mobiler Vermessung.
Egal ob es heiß oder eiskalt ist, die kleinen UHF-Datenfunkmodule sind für OEM-Anwendungen geeignet und lassen sich leicht integrieren. Hier im Einsatz bei mobiler Vermessung.
(Bild: Power GIS)

Alle weltweiten Frequenzen werden durch die embedded Datenfunkmodule des finnischen Datenfunkspezialisten unterstützt. Sie lassen sich ganz flexibel einsetzen und bewähren sich unter anderem in Differential Global Positioning System (DGPS)- und Real Time Kinematic GPS (RTK)- Anwendungen. Welotec hat als exklusiver Vertriebspartner in Deutschland die neuen Module Satelline-M3-TR1 und -TR4 im Programm. „Satel hat mit der Entwicklung der neuen Modelle auf konkrete Kundenwünsche reagiert. Entstanden sind besonders kompakte und energieeffiziente UHF-Datenfunkmodule, die bei gleicher Ausgangsleistung mit einer noch schnelleren Datenübertragung punkten“, so Daniel Maurice, Vertriebsleiter bei Welotec.

Satelline TR4 – das kleinste UHF-Transceiver-Datenfunkmodul

Das Satelline-M3-TR4 ist mit dem maßen von 57 x 36 x 6,7 mm der kleinste UHF-Transceiver seiner Klasse. Dank seiner weltweiten Typenzulassung eignet es sich für Endgeräte im internationalen Einsatz. Mit einem Gewicht von nur 18 g, einer Sendeleistung von 1.000 mW, einem Tuning-Bereich von 70 MHz und einer Datenübertragungsrate von 28.800 bps erfüllt es die Ansprüche aller Profis. Robuste UHF-Frequenzen (400 – 470 MHz) sind auch bei unbekannter Topologie eine zuverlässige Basis für die Kommunikation autarker Stationen. Zudem bietet das TR4 Channel Scanning, Error Correction und die Kompatibilität mit Protokollen von Pacific Crest, Trimble und natürlich Satel. Für mehr Sicherheit bei der Datenübertragung ist zudem optional eine AES-128-Verschlüsselung möglich – das ist zum Beispiel für Anwender relevant, die in ihrem Netzwerk Nutzungsrechte vergeben wollen.

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„Da sich lizenzfreie Frequenzen wie 869 MHz in Europa und 915 MHz für den amerikanischen Markt immer größerer Beliebtheit erfreuen, werden baugleiche Transceiver-Module folgen“, so Daniel Maurice. „Durch den identischen Footprint und die einheitlichen Kommunikationskommandos ist der Integrationsaufwand gering.“ Später braucht dann, je nach Bestimmungsort, nur noch das entsprechende Funkmodul eingesetzt werden und das Endgerät ist einsatzbereit.

Apropos Bestimmungsort: Das besonders robust konstruierte Gerät ist erschütterungsfest und lässt sich im Temperaturbereich von -30 bis 65 °C einsetzen. Somit steht einem globalen Einsatz auch unter extremen Bedingungen nichts im Wege. Übrigens: Mit Bodenluftreichweiten von bis zu 200 km bietet es auch gute Vorrausetzungen für den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen, so genannten UAV´s.

Schnelle Datenübertragung bei bester Energieeffizienz

Das TR4 ist eine Weiterentwicklung des TR3-Modells. Es hat den gleichen Footprint und nutzt dieselben Kommunikationskommandos, sodass sich die Module bei Bedarf einfach austauschen lassen. Ein entscheidendere Vorteil: Es verfügt mit 8FSK und 16FSK über 2 weitere Modulationsarten und gewährleistet somit höhere Datenübertragungsraten. „Es lässt sich eine Erhöhung der Geschwindigkeit von bis zu 50 Prozent erreichen“, konkretisiert Daniel Maurice. Diese Steigerung ist besonders für die Korrekturdatenübertragung von Differential-GPS-Anwendungen wichtig. Mit dieser schnelleren Datenübertragung trägt Satel der rapide gestiegenen Anzahl von Satelliten Rechnung, erklärt der Datenfunk-Experte: „Die GPS-Receiver empfangen somit eine immer größere Menge an Daten, die aber in der gleichen Zeit übertragen werden sollen. Das stellt natürlich auch höhere Anforderungen an die Modems – sie müssen immer schneller werden.“

Trotz der schnellen Datenübertragung ist das Gerät sehr energieeffizient: Es berechnet automatisch wiederkehrende Rhythmen in der Datenübertragung und legt kleine Pausen ein, bevor es rechtzeitig vor der Aufnahme neuer Daten den Betrieb wieder auf 100 % hochfährt. „Damit spart das TR4 ohne Einbußen bei der Funkperformance bis zu 30 Prozent Energie“, sagt Daniel Maurice und betont: „Bei den kleinen, oft über Akkus versorgten TR-Modellen ist dies ein nicht zu unterschätzendes Feature. Es kann über Erfolg oder Misserfolg eines Arbeitstages entscheiden.“ Für das TR4 sind Evaluation Kits verfügbar, die einen einfachen und schnellen Einstieg ermöglichen.

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