Auszeichnung Lapp ist "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber"

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Eine gute Infrastruktur für Radfahrer kann Mitarbeiter motivieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Jetzt wurde die U.I. Lapp GmbH von der EU und vom ADFC als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet.

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Lapp bietet u.a. die Nutzung eines firmeneigenen E-Lastenrades an.
Lapp bietet u.a. die Nutzung eines firmeneigenen E-Lastenrades an.
(Bild: Lapp)

Lapp hat sich das Ziel gesetzt, seine Beschäftigten zum Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad motivieren. Nach einer internen Befragung zufolge sind über 70 Prozent der Beschäftigten auf ihr Fahrzeug angewiesen, weil sie über 20 Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt wohnen und die Nahverkehrsanbindung schwierig ist. Rund vier Prozent kommen mit dem Fahrrad. Für sie hat Lapp verbesserte Rahmenbedingungen geschaffen und wurde nun als fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert.

Was Lapp seinen radelnden Beschäftigten bietet

Entscheidende Kriterien für die Auszeichnung zum „Fahrradfreundlichen Arbeitgeber“ sind laut ADFC unter anderem die Anzahl und Qualität von Abstellanlagen, Umkleidemöglichkeiten oder auch Maßnahmen, mit denen die Firma die Radelmotivation ihrer Mitarbeitenden fördert.

Lapp verfügt am Firmenstammsitz nach eigenen Angaben über 55 Radabstellplätze, neun Schukos für kostenfreies Laden, neun Duschen und 56 Schließfächer. Außerdem gebe es das Angebot des vergünstigten Radkaufs sowie die Nutzung eines firmeneigenen E-Lastenrades. Seit kurzem stehe auch eine Fahrrad-Reparaturstation zur Verfügung.

Das Mobilitätskonzept als Ganzes

Zum Mobilitätskonzept gehören aber auch laut Lapp ein VVS-Firmenticket, das mit 35 bis 50 Euro pro Monat bezuschusst wird. Vor fünf Jahren wurde die Haltestelle Lapp Kabel der Stadtbahnlinie U12 eingeweiht. Für Autofahrende gibt es des Weiteren ein Parkraummanagement sowie eine Parkplatztauschbörse, 17 kostenfreie Ladepunkte für Mitarbeitende, für E-Fahrzeuge sowie Carsharing-Modelle. Für Dienstfahrten werden sukzessiv nur noch Hybridfahrzeuge zur Verfügung stehen. In Zukunft will LAPP auch alternative Mobilitätsangebote für seine Mitarbeitenden fördern, beispielsweise E-Tretroller und E-Scooter.

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