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Hannover Messe 2016 Minicomputer gewinnt Hermes Award

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Harting Technologiegruppe hat zum zweiten Mal den Hermes Award auf der Hannover Messe gewonnen. Die Deutsche Messe zeichnete das Unternehmen für den Minicomputer Mica aus.

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Die Verleihung des Innovationspreises (v.l.): Dr. Karsten Walther, Teamleiter Harting IT Software Development, Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und CEO Philip Harting mit dem Preis.
Die Verleihung des Innovationspreises (v.l.): Dr. Karsten Walther, Teamleiter Harting IT Software Development, Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und CEO Philip Harting mit dem Preis.
(Bild: Harting)

Das Unternehmen setzte sich mit einem Mini-Industrie-Computer, der Mica (Modular Industry Computing Architecture), gegen vier weitere Wettbewerber durch. Bereits 2006 hatte das Familienunternehmen den Preis, der von der Deutschen Messe vergeben wird, gewonnen – damals mit einer RFID-Lösung.

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„Der Hermes Award ist ein wichtiger Innovationspreis für die Industrie. Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Sieg. Er macht die Innovationskraft unserer Ingenieure und Entwickler deutlich“, erklärt Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Technologiegruppe. Die Vorstellung der nominierten Entwicklungen und die Auszeichnung fanden bei der feierlichen Eröffnung der Messe am Sonntag in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama statt. Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, überreichte den Preis.

Bereits existierende Maschinen intelligent machen

Die Mica ist eine offene und modulare Plattform. Sie wurde als zentraler Baustein aus eingebetteter Hardware und Software für die Industrie 4.0 von der Tochtergesellschaft Harting IT Software Development entwickelt. Die Jury war vom Konzept der leichtgewichtigen Virtualisierung durch Linux-Container beeindruckt, das durch die Mica auf einem kompakten Feldgerät realisiert wird. Mit dem Computer können bereits existierende Maschinen und Anlagen mit Intelligenz versehen werden, sodass eine Migration bestehender Fabriken zu Smart Factories möglich sein soll. Damit wird vielen mittelständischen Unternehmen der Eintritt in die Industrie-4.0-Welt ermöglicht. (kj)

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