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Automatisierungs-Apps

Mit automation app award für Apps sensibilisieren

| Redakteur: Sariana Kunze

Welche App-Entwicklungen werden in der Automatisierungsbranche Fuß fassen? elektrotechnik AUTOMATISIERUNG hat hierzu bei Thomas Riegler, Referent VDMA Fachverband Software und Digitalisierung sowie Jurymitglied des automation app awards 2019, nachgefragt.

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Die Handhabung industrieller Anwendungen vereinfachen, das ist das Ziel vieler Apps für die Automatisierungsbranche.
Die Handhabung industrieller Anwendungen vereinfachen, das ist das Ziel vieler Apps für die Automatisierungsbranche.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die Handhabung industrieller Anwendungen vereinfachen, das ist das Ziel vieler Apps für die Automatisierungsbranche. Doch welche Apps schneiden in puncto Relevanz, Nutzwert und Usability am besten ab? Diese Frage klärt der siebte automation app award, der auf der kommenden SPS in Nürnberg die besten Automatisierungs-Apps auszeichnet. Die Bewerbungsphase geht noch bis zum 18. Oktober.

elektrotechnik AUTOMATISIERUNG: Herr Riegler, Apps sind zu etablierten Helfern im Alltag geworden. Auch in der Automatisierungsbranche nimmt ihre Bedeutung stetig zu und das Angebot an Apps wächst. Wie ist Ihre Meinung dazu?

„Der automation app award bietet eine gute Möglichkeit, um die Unternehmen der Branche für das Thema Apps zu sensibilisieren“, sagt Thomas Riegler, Referent VDMA Fachverband Software und Digitalisierung sowie Jurymitglied des automation app awards 2019.
„Der automation app award bietet eine gute Möglichkeit, um die Unternehmen der Branche für das Thema Apps zu sensibilisieren“, sagt Thomas Riegler, Referent VDMA Fachverband Software und Digitalisierung sowie Jurymitglied des automation app awards 2019.
(Bild: VDMA)

Thomas Riegler: Mit Apps können unterschiedlichste Aufgaben erledigt werden. Außerdem können sie Zugriff auf wichtige Unternehmensdaten gewähren – unabhängig vom Arbeitsplatz. Egal wo sich der Mitarbeiter gerade aufhält, er ist zu jeder Zeit Teil des Kommunikationsflusses. Das erhöht Flexibilität und entlastet das Personal. Gerade im industriellen Umfeld ist aber eine fehlerfreie Funktionsfähigkeit der Apps Grundvoraussetzung, da Fehler teure Konsequenzen nach sich ziehen können. Auch die Security ist dabei nicht zu vernachlässigen, weil es immer häufiger um sensible Unternehmensdaten geht, die weder an die Konkurrenz noch an sonstige Personen gelangen dürfen.

Sie haben bereits im vergangenen Jahr als Jurymitglied den automation app award begleitet und sind auch 2019 wieder in der Fachjury. Warum engagieren Sie sich hierbei?

Riegler: Der automation app award bietet eine gute Möglichkeit, um die Unternehmen der Branche für das Thema Apps zu sensibilisieren und einen Überblick über den Stand der Technik zu bieten. Für uns als VDMA ist es wichtig, mit zu entscheiden, welche Applikation den besten Nutzen im industriellen Umfeld bietet, da dies auch einen Mehrwert für unsere Mitglieder bietet.

Im letzten Jahr hatten wir unter den Award-Gewinnern eine App, die sogar auf einer Smartwatch läuft. Was glauben Sie, welche Entwicklungen werden in den kommenden Jahren noch verstärkt in der Automatisierungsbranche Fuß fassen?

Riegler: Bei vielen Tätigkeiten werden freie Hände benötigt. Da bieten sich Anwendungen auf Wearables wie Smartglasses oder Smartwatches an. Ich bin überzeugt, dass sich hierbei auch in Zukunft noch einiges tun wird. Intelligente Werkzeuge und Hilfsmittel werden den Arbeitsalltag bereichern. Dazu müssen diese Geräte allerdings industriellen Anforderungen genügen. Ex-Schutz ist hier nur ein Beispiel. Im VDMA Software und Digitalisierung informieren wir die Mitgliedsunternehmen regelmäßig über die neuesten Trends und Anwendungen aus diesem Bereich.

Automatisierungs-Apps einreichen und gewinnen

Hier finden Sie die Ausschreibungsunterlagen und das Bewerbungsformular für den automation app award 2019.

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