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Künstliche Intelligenz Mit Künstlicher Intelligenz gegen Corona

| Redakteur: Katharina Juschkat

Kontaktlos und schnell erkennen, ob eine Person eine erhöhte Temperatur hat: Das hat das Münchner Unternehmen Bleenco mittels Künstlicher Intelligenz umgesetzt und seinen Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Eine Kamera erkennt Gesten, eine zweite misst die Temperatur: So kann innerhalb von Sekunden überprüft werden, ob jemand Symptome zeigt.
Eine Kamera erkennt Gesten, eine zweite misst die Temperatur: So kann innerhalb von Sekunden überprüft werden, ob jemand Symptome zeigt.
(Bild: Bleenco)

Das Münchner Unternehmen Bleenco, spezialisiert auf automatisierte Safety, hat eine Lösung entwickelt, um mit vorhandener Hardware und Künstlicher Intelligenz Krankheitssymptome von COVID-19 aufzuspüren. Die Lösung, die das Unternehmen innerhalb von drei Tagen entwickelte, funktioniert vollautomatisch und kontaktlos und kann mit vorhandenen Kameras angewendet werden.

Wie die Lösung funktioniert

Die Idee hinter der Messmethode ist es, mittels Kameras und künstlicher Intelligenz die Temperatur von Personen direkt unter der Zunge zu messen, da dies laut aktuellem Stand mit die verlässlichste Methode zur Temperaturmessung darstellt.

Die Lösung funktioniert mit zwei Kameras – einer RGB- und einer Infrarotkamera – und ist herstellerunabhängig, womit auch schon vorhandene Hardware genutzt werden kann. Die RGB-Kamera erkennt die Gesichtsbewegung der Person und soll in diesem konkreten Fall das Öffnen des Mundes erkennen, die IR-Kamera misst dann die Temperatur direkt unter der Zunge. Im Durchschnitt dauert der Vorgang laut Bleenco nicht länger als drei Sekunden.

Die Lösung wird bereits in zwei Betrieben eingesetzt. Für eigene Kunden bietet Bleenco die Anwendung kostenlos an. Gedacht ist die Anwendung für viele Sektoren: Von Großkonzernen bis zu Kleinunternehmen, von Produktionsstätten und Flughäfen bis hin zu Supermärkten und Banken.

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