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Temperatursensor Mit vorverzinnten Anschlussdrähten sicher Löten

| Redakteur: Sariana Kunze

Platin-Temperatursensoren können Temperaturen in einem Spektrum von mehreren Hundert Grad erfassen. Als problematisch erweist sich in einzelnen Fällen das Verlöten der Nickel-Anschlussdrähte der Sensoren. Jumo bietet deshalb mit dem PCA ET (economic tinned) einen Platin-Temperatursensor mit zusätzlicher Verzinnung an.

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(Jumo )

Eine wichtige Anwendung für den Sensor ist die Medizintechnik, zum Beispiel bei der Analyse von Körperflüssigkeiten oder in Dialysegeräten. Aber auch in der Heizungs- und Klimatechnik ist der PCA ET einsetzbar. Aufgrund der Verwendbarkeit in feuchten Umgebungen ist hier ein Einbau in kombinierten Feuchte- und Temperaturmesswertgebern denkbar. Die Temperatursensoren wurden bisher nur ohne Verzinnung angeboten, da üblicherweise von den Endkunden ein Lötprozess qualifiziert wird, in dem unter anderem die zu verwendenden Flussmittel genau spezifiziert werden. Der ET-Temperatursensor ist bereits mit einer Vorverzinnung versehen. So kann jeder Lötprozess – unabhängig vom verwendeten Flussmittel – zur Anwendung kommen. Der Platin-Temperatursensor wird in Größen von 1,5 x 5 x 1 mm und 2 x 5 x 1,3 mm angeboten. Er ist mit den Nennwerten Pt100 und Pt1000 und mit Toleranzen von F0,1, F0,15 und F0,3 lieferbar. Zudem ist der Sensor in der Toleranzklasse F0,6 erhältlich. Diese wird „on tape“ geliefert und ist damit für die automatische Bestückung geeignet.

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