Suchen

COVID-19 Mit Wärmebildkameras die Hauttemperatur überwachen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Flir stellt eine neue Wärmebildkamera vor, die sich vor allem dazu eignet, die Hauttemperatur zu messen. Die Kameras sollen vorrangig an Experten zum Kampf gegen das Coronavirus ausgeliefert werden.

Firmen zum Thema

Die neue Wärmebildkamera von Flir misst die Hauttemperatur.
Die neue Wärmebildkamera von Flir misst die Hauttemperatur.
(Bild: Flir )

Eine neue Wärmebildkamera von Flir in zwei Konfigurationen ermöglicht es, Anlagen, Fertigungsstraßen und kritische Infrastrukturen zu überwachen, aber auch Personen auf erhöhte Körpertemperatur zu überprüfen. Diese berührungsfreie Temperaturüberwachung wird jetzt vorrangig zur Bekämpfung des Corona-Virus ausgeliefert.

Schnelles Messen aus der Ferne

Die A400/A700-Kameras sind in zwei Konfigurationen erhältlich: Die Smart-Sensor-Konfiguration ist zum Messen erhöhter Hauttemperaturen empfohlen und ist mit netzwerkgestützten Datenverarbeitungsfunktionen ausgestattet. Damit lassen sich Entscheidungen in kritischen Situationen schneller treffen.

Die Image-Streaming-Konfiguration ermöglicht ein gleichzeitiges Bild-Streaming von mehreren Wärmebildkameras – damit lässt sich die Prozesssteuerung optimieren, die Qualitätssicherung verbessern oder potenzielle Defekte erkennen, die zum Ausfall einer Produktionslinie führen könnten.

Neben der jeweiligen Konfiguration kann man anhand der benötigten Auflösung entweder die A400 oder die A700-Variante wählen, und abschließend noch Objektive oder weitere Funktionen hinzufügen.

Wärmebildkameras gegen das Coronavirus

Jim Cannon, CEO von Flir, erklärt: „Flir wird die neuen A-Serie-Kameras zunächst vorrangig an Experten ausliefern, die diese als zusätzliche Möglichkeit zu anderen Temperaturmessinstrumenten für das Überprüfen auf eine erhöhte Hauttemperatur einsetzen, um dadurch die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“

Zusätzlich führt das Unternehmen derzeit Betatests für eine neue Lösung durch, die automatisch eine erhöhte Hauttemperatur bei damit überprüften Personen erkennt. Die Lösung lässt sich vollständig in Wärmebildkameras integrieren, die von der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA zertifiziert sind. Damit soll die Genauigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit vorhandener Überprüfungslösungen erheblich verbessert werden. Flir will diese Lösung im zweiten Quartal 2020 öffentlich vorstellen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46525015)