Kontron Mobiles Sehtestgerät auf Basis scheckkartengroßer Elektronik-Module
Der Formfaktor für ein Embedded-System sollte möglichst klein sein. Ein mobiles Sehtestgerät kommt mit Scheckkartengröße aus.
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Die Vistec AG hat mit dem Optovist ein mobiles Sehtestgerät mit innovativer Computertechnologie zur Prüfung des Sehvermögens entwickelt. Mit der Entwicklung der Elektronik wurde das auf Embedded Designs spezialisierte Deggendorfer Unternehmen b-plus GmbH beauftragt. Auf der Suche nach der geeigneten Computing-Plattform galt es auf besonders kleiner Fläche sowohl leistungsstarke Performance wie auch spezifische Funktionalität und Dual-Display Support unterzubringen. Fündig wurde man für das CPU Modul beim COM Express Standard, der von Kontron schon seit Jahren auch im scheckkartenformatgroßen Form Faktor „mini“ z.B. als COMe-mSP1 angeboten wird.
Korrektes Sehen
Korrektes Sehen ist enorm wichtig, vor allem im Beruf und Straßenverkehr. Daher bestehen allgemein anerkannte Vorgaben wie etwa die berufsgenossenschaftlichen Grundsätze G25 und G37. Diese regeln, wann, wie und wie oft Arbeitnehmer ihre Sehschärfe testen lassen sollen; entweder, um die Eignung für die Tätigkeit zu überprüfen, bspw. bei Piloten oder Kraftfahrern, oder um eine etwaige Fehlsichtigkeit oder eine ungenügende Brillenkorrektur aufzudecken. Letzteres ist besonders für Arbeiten am Bildschirm relevant. Für diese arbeitsmedizinischen Untersuchungen, die überwiegend durch Fachärzte für Arbeitsmedizin, Betriebs- und Werksärzte erfolgen, haben sich mobile Sehtestgeräte schon in den 70er und 80er Jahren etabliert.
Analog wird digital
Bei bisher verfügbaren Sehtestgeräten war das Angebot unterschiedlicher Sehzeichen durch die Bauart der Geräte limitiert, da als Sehzeichenträger entweder optische Platten, Dias oder bedruckte Folien zum Einsatz kamen. Diese rein mechanische Auslegung ist wenig flexibel in der Auswahl der Sehtests und zudem vergleichsweise aufwendig bei der Anpassung an neue Prüfvorschriften und besondere Kundenwünsche.
Aus diesem Grund entschied sich die Vistec AG, mit dem Optovist ein mobiles Sehtestgerät zu entwickeln, welches die Testreihen digital auf einem integrierten hochauflösenden 1,8“ LCD-Display darstellt. Dadurch steht eine praktisch grenzenlose Sehtest-Vielfalt zur Verfügung – vom Sehschärfentest, über die Kontrolle der Augenstellung bis hin zur Farbsinnprüfung. Die Testreihen lassen sich bei veränderten Prüfungsanforderungen oder beim Einsatz im Ausland zudem ganz bequem anpassen.
Auch können ganz individuelle Testreihen einfach erstellt werden. Dies alles in einem Gerät und rein digital. Zudem besteht die Möglichkeit über 28 im Geräte-Einblick integrierte Leuchtdioden eine orientierte Gesichtsfeldmessung durchzuführen. Eine höchst vielseitige und effiziente Lösung also.
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