PC-Karte

Multiprotokoll-Fähigkeit: PC-Anbindung für Industrial-Ethernet-Netzwerke

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Das Hardwarekonzept: Anybus-NP40 + PCIe

Die PC-Interfacekarte basiert auf der bewährten Anybus-Compact-Com-Technologie. Es kommt der leistungsfähige Anybus-NP40-Prozessor in Kombination mit einer flexiblen FPGA-basierten PCIe-Busanbindung zum Einsatz. Der Anybus NP40 enthält alle Funktionen, um die Kommunikation zwischen dem Industrial-Ethernet-Netzwerk und der PC-seitigen Kundenapplikation abzuwickeln.

„Mit dem NP40-Prozessor haben wir einen Multinetzwerk-Prozessor entwickelt, der speziell auf die Anforderungen der neuen Industrial-Ethernet-Protokolle zugeschnitten ist: Performance, Geschwindigkeit, Taktsynchronität, hohe Echtzeitklassifikation und Netload-Klassen, die Performance unter schwierigen Netzwerkbedingungen zusichern, sind hier die typischen Schlagworte“, verdeulicht Michael Volz.

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„Weitere Vorteile für den Anwender ist der niedrige Energieverbrauch und das flache Design, das ohne Kühlkörper auskommt“, führt Volz weiter aus. Für die Anbindung an das Industrial Ethernet ist die PC-Interfacekarte mit zwei RJ45-Ethernet-Schnittstellen (10/100 Mbit) bestückt, die je nach Protokoll auch die geforderten spezifischen Switch-Funktionen unterstützen – wie IRT bei Profinet oder DLR bei Ethernet/IP.

Der Wechsel des kartenseitig unterstützten Industrial-Ethernet-Protokolls erfolgt via Flash-Update. Aktualisierungen und Protokollwechsel können auf dem FPGA-basierten Konzept ohne Kartenwechsel schnell und kostengünstig durchgeführt werden. Damit erhält der Anwender eine zukunftssichere und anpassbare Schnittstelle für seine Applikation.

Anbindung der Kundenapplikation

Im Lieferumfang der Ixxat Inpact befindet sich ein umfangreiches Treiberpaket für Windows, das die einfache und schnelle Entwicklung von kundenspezifischen Anwendungen erlaubt – unabhängig von der verwendeten Karte und dem eingesetzten Industrial-Ethernet-Protokoll. Basierend auf der einheitlichen Programmierschnittstelle kann der Wechsel zwischen den Protokollen und den Kartentypen ohne Änderung der Kundensoftware erfolgen, was nicht zuletzt zu einer erhöhten Flexibilität und einer maßgeblichen Verringerung der Entwicklungskosten führt.

Neben den Windows-Treiberpaketen befinden sich Treiber für Linux bereits in Planung. Echtzeit-Betriebssysteme wie RTX, Intime, VxWorks und QNX werden auf Anfrage unterstützt. Eine Kartenvariante für den PCI-Bus sowie für mini PCIe sind in Vorbereitung.

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