Rechenzentren Neue Power-Module beschleunigen KI-Ausbau

Quelle: Schneider Electric 2 min Lesedauer

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Schneider Electric präsentiert vorgefertigte Power-Module bis 2,5 MW. Die standardisierten Referenzdesigns inklusive USV und Kühlung verkürzen die Bereitstellungszeit von kritischer KI-Infrastruktur von 14 auf sechs Monate.

Alles in einem werksseitig getesteten Gehäuse: Die vorgefertigten Power-Module von Schneider Electric bündeln kritische Infrastruktur wie die Galaxy VXL USV, Lithium-Ionen-Batterien, Kühlung und Schaltanlagen für Kapazitäten bis 2,5 MW. (Bild:  Schneider Electric)
Alles in einem werksseitig getesteten Gehäuse: Die vorgefertigten Power-Module von Schneider Electric bündeln kritische Infrastruktur wie die Galaxy VXL USV, Lithium-Ionen-Batterien, Kühlung und Schaltanlagen für Kapazitäten bis 2,5 MW.
(Bild: Schneider Electric)

Der rasant wachsende Bedarf an KI-Anwendungen und High-Performance Computing (HPC) stellt Betreiber von Rechenzentren vor enorme Herausforderungen: Die nötige Hochleistungs-Infrastruktur muss immer schneller und in größerem Maßstab bereitgestellt werden. Um Hyperscale-, Neocloud- und Colocation-Anbieter bei diesem Ausbau zu unterstützen, hat Schneider Electric eine neue Serie standardisierter, vorgefertigter Power-Module und Power-Skids auf den Markt gebracht.

Leistungskapazitäten bis 2,5 Megawatt

Offenes Format für den Innenbereich: Die neuen Power-Skids liefern dieselbe Hochleistungs-Stromversorgung – inklusive USV und Niederspannungshauptverteilung – wie die Containermodule, sind jedoch speziell für die rasche Integration in Grey-Space-Umgebungen ausgelegt.(Bild:  Schneider Electric)
Offenes Format für den Innenbereich: Die neuen Power-Skids liefern dieselbe Hochleistungs-Stromversorgung – inklusive USV und Niederspannungshauptverteilung – wie die Containermodule, sind jedoch speziell für die rasche Integration in Grey-Space-Umgebungen ausgelegt.
(Bild: Schneider Electric)

Die neuen Lösungen liefern skalierbare Leistungskapazitäten in Konfigurationen von 2,0 MW, 2,25 MW und 2,5 MW pro Modul. Damit handelt es sich laut Hersteller um die bislang größte vorgefertigte Stromversorgungslösung in einem einzigen Container. Herzstück der Anlagen ist die aktuelle Galaxy VXL (GVXL) USV-Technologie. Neben der unterbrechungsfreien Stromversorgung vereinen die Module auch Schaltanlagen, Flüssigkeitskühlungssteuerungen, Lithium-Ionen-Batterien, Busway-Systeme sowie eine fortschrittliche Stromverteilung in einem werksseitig getesteten Gehäuse. Die sogenannten Power-Skids bieten dieselbe elektrische Kerninfrastruktur in einem offenen Format und sind für den Einsatz in Innenräumen (Grey-Space-Umgebungen) konzipiert.

Kürzere Time-to-Market durch Standardisierung

Bislang erfordern individuell angefertigte Stromversorgungslösungen oft Lieferzeiten von zwölf bis 14 Monaten – ein erheblicher Flaschenhals für Cloud- und KI-Anbieter. Durch vorentwickelte Standard-SKUs und optimierte Lieferketten reduziert Schneider Electric diese Zeitspanne auf sechs Monate.

Mit der Standardisierung unserer vorgefertigten Stromversorgungssysteme ermöglichen wir Anbietern, skalierbare Hochleistungs-Stromversorgungsinfrastruktur in Monaten statt Jahren bereitzustellen.

Tarunjeet Sarao, SVP Data Center Systems bei Schneider Electric

Die Module sind als wiederholbare „Power Blocks“ konzipiert und basieren auf gemeinsamen Referenzdesigns von Schneider Electric und Nvidia, die gezielt die Anforderungen GPU-intensiver Workloads – wie etwa der Nvidia GB300 NVL72-Plattform – unterstützen. Durch den modularen Ansatz lässt sich die Infrastrukturkapazität in KI-Campus-Umgebungen problemlos auf zweistellige Megawattbereiche skalieren.

„Mit der Standardisierung unserer vorgefertigten Stromversorgungssysteme ermöglichen wir Anbietern, skalierbare Hochleistungs-Stromversorgungsinfrastruktur in Monaten statt Jahren bereitzustellen“, erklärt Tarunjeet Sarao, SVP Data Center Systems bei Schneider Electric. Dies sei ein entscheidender Schritt für den Aufbau der nächsten Generation von KI-Fabriken und Hubs.

Fertigung und Testlauf in Europa

Konstruiert, gefertigt und vorab getestet werden die neuen Systeme im unlängst erweiterten europäischen Werk von Schneider Electric im spanischen Sant Boi de Llobregat (Barcelona). Das Werk verfügt über eine 5.000 Quadratmeter große, dedizierte Produktionsfläche für das EcoStruxure Modular Data Center-Portfolio. Die neuen Stromversorgungslösungen sind ab sofort in Europa erhältlich, die Markteinführung in Nordamerika und der APAC-Region soll noch im Laufe dieses Jahres folgen.

praxisnah und technisch fundiert

Perspektiven für zukunftsfähige Energieversorgung von Produktionsbetrieben

Industrial Energy Summit
(Bild: VCG)

Strompreise, KI-Rechenzentren, Netzengpässe: Energie entscheidet über die Zukunft der Industrie und den Produktionsstandort Deutschland. Doch wie sieht eine wettbewerbsfähige Energieversorgung für Fertigungsbetriebe konkret aus? Der INDUSTRIAL ENERGY SUMMIT vernetzt Entscheider, Ingenieure und industrielle Anwender und liefert Antworten: von der Energiebeschaffung über Eigenstromversorgung und Speicherkonzepte bis hin zu Effizienzstrategien in der Energienutzung.

 

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