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Gehäuse Neues Atex-Gehäuse für Wärmebildkameras und Pyrometer

| Redakteur: Katharina Juschkat

Wärmebildkameras und Pyrometer von Dias Infrared sind ab sofort auch in explosionsgefährdeten Umgebungen betreibbar: Das Unternehmen stellt die neuen Atex-Gehäuse vor.

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Atex-Gehäuse mit Germaniumfenster für Wärmebildkameras Pyroview 380L und Pyroview 640L sowie LWIR-Pyrometer der Pyrospot-Serien 10 und 44.
Atex-Gehäuse mit Germaniumfenster für Wärmebildkameras Pyroview 380L und Pyroview 640L sowie LWIR-Pyrometer der Pyrospot-Serien 10 und 44.
(Bild: Dias)

Überall, wo brennbare Stoffe hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert oder verladen werden, können explosionsgefährdete Umgebungen entstehen. Solche gefährdete Orte sind beispielsweise in der Chemie-, Holz-, Pharma- und Textilindustrie, aber auch im Bergbau und in Lagerhäusern für Getreide oder andere feinstaubige Materialien anzutreffen. Gas, Nebel, Dampf oder Staub sind explosionsfähige Stoffe, die in Verbindung mit Sauerstoff und einer Zündquelle zu einer Explosion führen können. Zündquellen können verschiedenster Art sein und reichen von Funken, Lichtbögen, heißen Oberflächen, Flammen und heißen Gases bis hin zu Blitzschlägen, elektromagnetischen Wellen sowie elektrischen Anlagen und statischer Elektrizität.

Atex-Gehäuse für anspruchsvolle Umgebungen

Dafür hat Dias Infrared ein Atex-Gehäuse in druckfester Kapselung mit Germanium-Fenster entwickelt, das bevorzugt für die Integration von Infrarotkameras und Pyrometern im langwelligen Infrarot-Bereich geeignet ist. Das sind die Wärmebildkameras Pyroview 380L und Pyroview 640L sowie die LWIR-Pyrometer Pyrospot der Serien 10 und 44. Das Gehäuse erfüllt fol Spezifikationen:

  • II 2G Ex db IIC T6 Gb und
  • II 2D Ex tb IIIC T85°C Db, Temperaturbereich von -40°C bis 60°C

mit einem hohen Schutzgrad in einer gas- oder staubexplosionsgefährdeten Zone 1. Das Gehäuse verfügt über einen integrierten Heizer und über ein optionales Sonnenschutzdach. Der Einsatz ist im Innen- und Außenbereich möglich. Die Daten werden bei den Wärmebildkameras Pyroview über die Ethernet-Schnittstelle übertragen. Bei den Pyrometern der Pyrospot-Serien 10 und 44 stehen sowohl die RS485-Schnittstelle als auch der Stromausgang für die Messwertausgabe zur Verfügung.

Ein zweites Atex-Gehäuse ist mit einem Saphir-Fenster ausgestattet und ist für Pyrometer der Pyrospot-Serien 10 und 44 geeignet, die im Wellenlängenbereich von etwa 0,8 µm bis über 4 µm arbeiten. Dieses Gehäuse besitzt mit seiner Spezifikation II 2G Ex d e IIC T5 Gb, Ta -20°C bis 60°C ebenfalls einen hohen Schutzgrad für eine gasexplosionsgefährdete Zone 1. Das Gehäuse verfügt über eine abgesetzte integrierte Anschlussbox, welche es erlaubt im freigeschalteten Zustand das Anschlusskabel anzuschließen.

Sensor+Test 2018: Halle 6, Stand 5-115

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